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2016

Movenyo > Blog > 2016
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5 Dez

Mitarbeiterportrait: ANGELA

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Dez 5, 2016 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Yoga

Vielleicht hast du Angela neulich schon in einer Vertretungsstunde für Maggie kennengelernt?!  Angela ist unser neuester Yoga-Zuwachs bei movenyo und wird ab sofort bei der „Yoga-Rotation am Samstag“ mitmachen. Außerdem steht sie als Vertretung zur Verfügung und bei movenyo weiß man ja nie, was sich noch so entwickelt… :).

Mich hat sofort ihre Spontaneität begeistert, mit der sie in einer sehr kurzfristigen Vertretungssituation eingesprungen ist – ohne mich oder movenyo zu kennen! Wir haben uns exakt einen Tag vorher kurz zwischen zwei Kursen kennengelernt und es war Sympathie auf den ersten Blick. Angela ist dann auch sofort (und wieder spontan) zu unserem Shooting am Samstag darauf gekommen und dort sind dann auch die tollen Fotos mit unserer Fotografin Isabelle Hannemann entstanden.

Spontan, sympathisch, yogabegeistert und kompetent – Zack, engagiert!

Herzlich Willkommen im Team, Angela :)!

Natürlich habe ich auch Angela unsere üblichen Interview-Fragen gestellt, lest selbst:

 

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Goodbye Zucker
10 Nov

Claudis Corner | Repost meines Buchtipps: Goodbye Zucker von Sarah Wilson

Claudi Krause
by Claudi Krause Nov 10, 2016 | Buchtipp, Claudis Corner

Ich habe mir das Buch „Goodbye Zucker“ im letzten Jahr gekauft. Um ehrlich zu sein, war ich eigentlich auf der Suche nach einem neuen Kochbuch (wie immer) und dann sprang mir bei der Internetrecherche dieses ins Auge. Ich bin so gleich auf das schöne Cover angesprungen – das haben sich die Buchdesigner sehr gut überlegt – mir gefiel es sofort und ich wollte mehr wissen. „Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen“ besagte der Untertitel. Das lesend schielte ich zu meiner Lieblingsschokolade. Die heißt passenderweise „Hello“ (Nice to sweet you) Auch da klassischer Fall von „voll auf die Werbung reingefallen“ – und dabei müsste ich es als Marketingtante doch wirklich besser wissen.

Nun lag also „Hello“ auf dem Tisch und dieses Teufelszeug ist so gefährlich lecker, dass ich immer gleich eine ganze dieser Tafeln aufessen möchte. Sorte: Dark Chocolate Cookie. Auf dem Bildschirm wurde „Goodbye“ angezeigt und ein Weg, sich von dem Süßkram zu entwöhnen.

Man muss in diesem Fall ja auch tatsächlich von entwöhnen sprechen, da Zucker süchtig macht. Wir sind quasi alle süchtig. Sarah Wilson schreibt: „Wir haben alle einen tief verwurzelten Widerstand, wenn wir auf Süßigkeiten verzichten sollen. Wir sind mit einer emotionalen und körperlichen Bindung an Zucker aufgewachsen. Wir geraten in Panik bei dem Gedanken, nichts Süßes verzehren zu können, wenn wir glücklich sind oder etwas feiern wollen oder wenn wir uns schlecht oder müde fühlen.“

Ich muss zugeben, dass das auf mich zutrifft. Und ich konnte nach der Lektüre des Buches sogar lange Zeit gelassen vor einem Kuchenbuffet stehen, ohne alles zu probieren. Und es ist sogar so, dass alles nach ein paar zuckerfreien Wochen extrem übersüßt schmeckt. Ein Stück Schokolade schmeckt dann ganz anders als in der Erinnerung. Das ist komisch, aber das ist auch die gute Nachricht. Man kann sich entwöhnen, den Geschmack reseten und zuckerfrei (oder zuckerreduziert) leben. Man muss dann aber auch dranbleiben – das habe ich leider nicht dauerhaft geschafft. Aber ein Mal ist kein Mal, oder wie war das!?

Was macht Zucker so schlecht für uns? Abgesehen von der Kariesgefahr? Sarah Wilson hat ein paar Fakten zusammengetragen, hier ein Beispiel:

„Heute essen wir mehr als ein Kilogramm Zucker pro Woche. Noch vor 150 Jahren aßen wir fast gar keinen.“

Die Autorin, australische Journalistin und Gesundheitscoach, führt aus, dass vor allem Fructose krank machen kann. Das heutige Überangebot und die Industrie, die alles mit Fructose „anreichert“ stehen im völligen Gegensatz zu dem, was unser Körper leisten kann. Fructose wird direkt in Fett umgewandelt, weil der Steinzeitmensch diese seltene Energiequelle (z.B. aus Beeren) bestmöglich nutzen musste. Für später.

Nun trinkt der Mensch heute Fanta und sitzt am Schreibtisch – er nimmt viel mehr Fructose auf und diese wandert direkt auf die Hüfte. Studien haben laut Wilson gezeigt, dass zu viel Fructose das Immunsystem schwächt, den Mineralstoffhaushalt im Körper verschiebt, Verdauungsprobleme verursachen kann, mit Krebserkrankungen im Zusammenhang steht oder den Alterungsprozess beschleunigt. Und dieser ganze Zucker macht immer noch mehr Lust auf mehr Zucker, ein Teufelskreis.

„Zucker ist nicht einfach nur eine Substanz mit Kalorien, wertlos und leer. Führende Wissenschaftler sind der Meinung, dass er weltweit für 35 Millionen Todesfälle jährlich verantwortlich ist.“

Nun kann man natürlich sagen: „Voll übertrieben. Das bisschen Zucker.“ Ich für meinen Teil finde das Thema aber wirklich interessant und habe mich daher an dieses Buch gewagt. Mein Leben ist seither durchaus bewusster, denn ich gucke hin, wenn ich etwas esse. Und wenn ich einkaufe – wenn ihr darauf achtet werdet ihr sehen, unter wie vielen Tarnnamen euch Zucker ins Essen gemixt wird. Vor allem industriell hergestellte Lebensmittel sind voll davon – und wenn es nur die Nudelsauce oder der Frischkäse ist. Überall dort, wo man es nicht vermutet.

Sarah Wilson leitet einen 8-Wochen-Zeitraum an und hilft dabei, sich vom Zucker zu lösen. Darüber hinaus hat sie tolle Rezepte in das Buch gesteckt, die ich gerne nachkoche oder -backe. Toll sind die Kürbis-Chia-Muffins. (S. 105).

Das Buch kostet 12,99 Euro, hat 220 Seiten im Softcover und ist wirklich informativ, ohne dabei langweilig zu sein. Ich finde, es ist einen Blick wert!

Viele Grüße Claudi

Alle Zitate aus: Sarah Wilson. Goodbye Zucker. Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen. Goldmann Verlag. 2013

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5 Nov

Claudis Corner | Dritte Woche: Digi-Dank, Disziplin und DIY

Claudi Krause
by Claudi Krause Nov 5, 2016 | Allgemeine Infos

Dritte Woche also. Sie war jobtechnisch anstrengend, bodylove-technisch aber recht gut. Ich habe mich mich aus meinem persönlichen Jammertal befreit und einfach nochmal neu angefangen. Läuft.

Das Danken kriege ich aus irgendeinem Grund weder vorm Aufstehen noch vorm Einschlafen hin. Daher habe ich mir jetzt den Weg zur Arbeit ausgesucht, da praktiziere ich nun morgendlich „Digi-Dank“ und erstelle Danksagungs-Sprachmemos. Das klappt echt super. Dadurch, dass ich es laut ausspreche, wird alles ganz deutlich und das Aufzeichnen macht alles greifbarer für mich. Es ist auch vorgekommen, dass ich abschweife und mir nur blöde Sachen einfallen, über die ich meckern muss. Aber das ist halt so. Dennoch nehme ich mir intensiv meinen vergangenen und bevorstehenden Tag vor und danke. So funktioniert es für mich.

Damit habe ich mich auf einem Gebiet diszipliniert – und die Woche ist auch hinsichtlich der Ernährung während der Hauptmahlzeiten in ordentlichen Bahnen verlaufen. Ich hatte ein paar Tage mit großem Appetit auf Süßes zu kämpfen, das ist aber wieder vorbei. Ich esse gerne gesund und daran erinnere ich mich auch dann, wenn es spät ist oder ich sehr hungrig bin oder beides. Man kann sich im Supermarkt auch gute Fertigkomponenten für ein Abendessen kaufen, und innerhalb von drei Minuten ein leckeres Essen auf dem Teller haben. So wie meine „Kreation“, die ihr auf dem Foto seht: Baked Potato mit Kräuterquark, Salat und Hummus. Hhhhhmmmmm. :-)

Darüber hinaus habe ich mir ein DIY-Projekt ausgesucht, um das ich mich nun kümmere, um abends runterzukommen. Ich stricke mir – seit Jahren das erste Mal wieder – eine Wintermütze. Das entspannt, man sieht schnell Erfolge und kann diese dann sogar draußen präsentieren. 😉 Ich habe bereits weitere Ideen und wünsche mir, dass ich innerhalb des Bodylove-Programms noch mehr tolle Sachen mache, bastele, stricke… was auch immer…und das auch beibehalte.

So, und nun muss ich an meinen Herd. Eintopf vorkochen für morgen und Montag, damit mein Essensplan für Woche vier auch aufgeht. :-)

Macht es gut, ihr Lieben.

Claudi

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4 Nov

Playlist aus dem Kurs gracemethode „High Five“

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 4, 2016 | Bewegung, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Was mich an meinem Job ganz besonders glücklich macht? Das Auswählen der Musik für die Kurse. Umso mehr freue ich mich, wenn ich nach dem Kurs angesprochen werde: „Hey Stephie, super Playlist!“. Hach, schön!

Und selbstverständlich teile ich die Songs super gern mit euch. Viel Spaß beim Hören und Rumhüpfen in der Küche (oder wo auch immer ;)):

 

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1 Sep

Claudis Corner |Leckere Lupine und himmlische Hafermilch!

Claudi Krause
by Claudi Krause Sep 1, 2016 | Claudis Corner, Empfehlung, Gesund & Lecker |

Meine Empfehlung: Ruhig mal weg von der Kuh!

Heute geht es mal wieder um mein Lieblingsthema: Essen. Essen ist mein
Hobby, wie ihr wisst, und ich bin immer auf der Suche nach neuen Genüssen.
In „Luve“ bin ich mal wieder fündig geworden – Joghurt aus Lupinen mag ich
derzeit besonders gern. Mein zweiter Star ist „Oatly“-Hafermilch.

Nachdem ich kürzlich ein Buch über Ernährung gelesen habe, in dem es um den
Zusammenhang von tierischem Eiweiß und koronaren Herzkrankheiten ging,
verfestigte sich zunehmend der Plan vegan(er) zu leben. Zum Hintergrund: In
meiner Familie trat jetzt ein Fall von Verengung der Herzkranzgefäße inkl.
operativem Eingriff auf. Das kam unvermittelt und traf eine Person, die
eigentlich recht gesund lebt. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen.

Darüber hinaus lese ich in Berichten oder Posts oft über die schlechten
Auswirkungen von Milchprodukten auf mein Asthma. Kurz und gut: Ich habe
Milchprodukte weitestgehend von meinem Speiseplan gestrichen.

Um nun aber nicht auf mein geliebtes Frühstücksmüsli verzichten zu müssen,
begab ich mich auf die Suche nach einer Joghurt-Alternative und einem
Milch-Ersatz.

Es gibt natürlich mehr Produkte, als man glauben kann. Doch ich versuche
auch hier eine möglichst gute Variante für mich persönlich ausfindig zu
machen. Das bedeutet in meinem Fall, dass ich nichts essen möchte, das
unaussprechbare Zutaten enthält. Ich lese seit 25 Jahren immer das
Kleingedruckte auf den Lebensmittelpackungen und da möchte ich möglichst
wenig lesen müssen. Das trifft bei „Luve“ (natur) genauso zu wie bei
„Oatly“ (natur).

Lupinen-Joghurt ist eine tolle pflanzliche Eiweißquelle für mich und ich
finde ihn lecker. Das hat bei den Tests mit Soja-Joghurt nicht immer
hingehauen. Hier wie dort kann ich mich persönlich nicht mit den fruchtigen
Sorten anfreunden, denn die strotzen nur so vor Zucker und sind für mich
viel zu süß. Oder aber das Fruchtaroma ist derart künstlich – so dann auch
die Farbe – dass einem bereits bei Geruch und Anblick der Appetit vergeht.
„Luve“-Natur-Joghurt ist daher meine aktuelle Lieblingssorte. Die Produkte
sind in unterschiedlicher Bandbreite seit Kurzem bei real oder Edeka
erhältlich. Das finde ich praktisch. Und das ist auch ein Silberstreif am Horizont.

Ganz ehrlich: Ich finde es gruselig, wie umfangreich das heutige Angebot ist.

Zur Hafermilch bin ich gekommen, da ich im Laden und im Netz händeringend
nach einer „Milch“ gesucht habe, der kein Sonnenblumenöl zugesetzt ist.
Davon bekommen wir heutzutage auch mehr als genug untergejubelt. Das
braucht kein Mensch – ich ganz besonders nicht, da auch dem Sonnenblumenöl
entzündungsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden. Nicht gut für Menschen mit Asthma.
Ich soll es meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Mit „Oatly“ kann ich das tun und trotzdem
lecker Müsli essen. Als Milchschaumersatz im Kaffee ist sie nur bedingt
geeignet – das kommt halt drauf an, was man erwartet.
„Oatly“ bekommt ihr – soweit ich das weiß –  bisher nur im Bioladen.

Lasst es euch schmecken, wenn ihr einen Versuch wagt. :-*

Claudi

Spießer
19 Aug

Claudis Corner |Mein innerer Spießbürger

Claudi Krause
by Claudi Krause Aug 19, 2016 | Claudis Corner

Neulich habe ich mir einen Jux gemacht und meinem inneren Spießer ein wenig Ausgang gewährt. Und das war so:
Ich muss ja jetzt neuerdings (wie sicher viele von euch auch) wieder Kontoführungsgebühren bezahlen. Bis vor Kurzem war das alles ja kostenlos, da man online die Arbeit der Bankmenschen selbst erledigt hat. Nun gibt es Strafzinsen und was weiß ich, das Ende vom Lied sind 7,00 € im Monat pro Konto. Und um das Ganze weniger schrecklich zu machen, für die erste Zeit nur 3,50 €. Yippieyeah.

Da ich gerade wartete, bis mein Auto mit dem Ölwechsel durch war, ging ich mal in die Sparkasse. Sie hatte gerade geöffnet, auch keine Selbstverständlichkeit. Dort half man mir auch gleich weiter und führte mich (in meinem Katzen-Gurken-Tshirt 😂) in ein Sprechzimmer. Ich fragte, ob man nach Einführung der Gebühren weiterhin etwas bezahlen müsse, wenn man eine Überweisung am Terminal macht oder vielleicht sogar einen Überweisungsträger abgibt. Der nette Herr sagte, dass das nun  alles inklusive sei – erstmal – dass es aber natürlich Sinn mache, wenn ich weiterhin das Onlinebanking nutzte. Ja nee, is klar.

Ich erwiderte, dass es für mich aber durchaus Sinn mache, vorgedruckte und bereits ausgefüllte Überweisungsträger bei der Sparkasse abzugeben und mir die Arbeit so abnehmen zu lassen. Da kriegte er leicht Farbe und meinte, das dürfe man im Einzelfall wohl mal machen – doch es sei nach wie vor sinnvoll für mich das Onlinebanking zu nutzen.
Ich bedankte mich brav und musste ein bisschen spitzbübisch grinsen.

Der Ordnung halber werde ich jetzt versuchen, meine Bankgeschäfte wieder von den Fachleuten erledigen zu lassen. Denn hey, das ist ein Ausbildungsberuf und ich bin lediglich Autodidakt. Wer zur Kasse bittet, muss dafür auch eine gewisse Gegenleistung erbringen, finde ich. Weil ich nämlich spießig bin und das durchaus auch mal Spaß machen kann.

In diesem Sinne, let the rubel roll.
Claudi

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12 Aug

Scannst du schon?

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Aug 12, 2016 | Allgemeine Infos, Lifestyle, movenyo, Stephies Welt

Hast du schon von dem „neuesten Phänomen der Scanner“ gehört? Nein, nein – nicht die Teile mit denen man Dokumente in den Computer zaubert ;).

GEMEINT SIND MENSCHEN, DIE ÜBER SOGENANNTE MULTITALENTE VERFÜGEN.

Im Grunde sind sie damit das Gegenteil eines Experten, der sich meist auf eine Sache spezialisiert hat. Fragt man Google, landet man auf Seiten, die Scanner als hochbegabt bezeichnen. Klingt im ersten Moment durchaus sexy und Experte dagegen fast schon verstaubt und langweilig. Aber Vorsicht: Nicht jeder Mensch, der sprunghaftes Verhalten zeigt und Schwierigkeiten hat, sich festzulegen, ist gleich ein Scanner. Und es hat viel für sich, wenn man alles auf eine Sache fokussieren und konzentrieren kann. Da gibt es kein gut und schlecht, kein funky und bäh. Wir ticken nun mal nicht alle gleich! Lasst uns doch mal aufhören, darüber zu meckern. Wenn jeder von uns das ganz eigene Päckchen in seiner Schönheit und Leuchtkraft sehen könnte – wow, das wär was! Aber zurück zum Thema :).

Ich war ehrlich gesagt total beruhigt, als ich das erste Mal von den sogenannten Scannern gelesen habe (wobei es ja irgendwie auch witzig ist, dass wir wieder einmal eine Schublade brauchen, oder?). Schon als Kind hatte ich großen Spaß daran, die unterschiedlichsten Dinge auszuprobieren. Volleyball und klassisches Ballett passten für mich super zusammen – beides habe ich mit Hingabe jahrelang trainiert. Aber es gab auch kurze Phasen des Do-it-yourself-Blockflöten-Unterrichts, einer Mitgliedschaft im Tischtennisverein und der Besitz eines Briefmarkensammel-Einsteigersets…. Ich bin auch wochenlang mit meiner Schwester zum Reiterhof geradelt, weil alle Mädels Pferde toll fanden. Alles Dinge, die es definitiv nicht in die Stephie-Talent-Kiste geschafft haben. Ausprobieren war okay, aber  sie haben mein Herz nicht zum Hüpfen gebracht und genau das ist der Punkt.

Bei Kindern finden wir es normal und schön, wenn sie sich ausprobieren und immer neu erfinden. Da sagt man nicht: „Oh, beim Klavierunterricht bist du gescheitert!“. Sind wir als Erwachsene so unterwegs, ernten wir weniger Verständnis und gelten als sprunghaft. Außer man heißt Madonna oder Lady Gaga :).

Ähnlich wie bei der ganzen Multitasking-Diskussion ist es natürlich schwierig, mehrere Interessensbälle gleichzeitig in der Luft zu jonglieren. Da geht schnell mal der Fokus flöten und wenn dann keine Grundkompetenz auf den einzelnen Gebieten vorhanden ist, fliegt einem das Zeug um die Ohren. Und die Kompetenz kommt ja erst, wenn sich nach dem Ausprobieren herausgestellt hat: Ja – das ist es! Zumindest jetzt in diesem Moment.

Seit ich selbständig bin, werde ich oft gefragt, warum das movenyo-Angebot so breit und bauchladenmäßig (!) gefächert ist…

„HAST DU NUN EINE TANZSCHULE, EIN PILATESSTUDIO ODER EINE YOGASCHULE?“

Und wieso im Himmel bietest du so viele Workshops und Kurse selbst an? Aus Kostengründen? Aus Egogründen?

Nö, weil ich es kann! Puh, da haut mir innerlich gleich meine Oma mit einem Poesie-Album-Spruch auf die Finger: „Sei wie das Veilchen im Moose – bescheiden, sittsam und rein…!“

Aha, da kommt die nächste Frage: Ist das denn überhaupt möglich? Kann man – nee, DARF man – auf so vielen Gebieten „gleich gut“ sein? Muss dann nicht zwangsläufig irgendwas schwächeln? Und überhaupt: „Sexy Moves“ und „Meditation“ unter einem Dach?!

Mittlerweile sehe ich das ganz gelassen und kann entspannt sagen: „Ich biete ausschließlich das an, was mir wichtig ist und was ich gut kann!“ Nicht mehr und nicht weniger :). Punkt! In den letzten Jahren habe ich viele, viele, viele Ausbildungen gemacht. Einige haben mich richtig voran gebracht, andere nicht die Bohne. Aber alles in allem haben sich meine Interessen zu einem großen, bunten Teppich verwoben, der einen starken, roten Faden hat: MICH und meine Idee von Bewegung! Bewegung im Körper und Bewegung im Geist. Ich habe das große Glück, dass ich in meinem Job viel ausprobieren und verbinden kann. Auch Dinge, die vielleicht auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Für mich und für meine TeilnehmerInnen passt es perfekt. So what?! :)

Ich glaube, dass in uns allen eine Fülle an Talenten schlummert!! Wir müssen ja nicht alle gleichzeitig finden und pflegen. Manche entdecken wir nur durch Zufall oder über Umwege, andere niemals. Es braucht im Grunde „nur“ ein bisschen Mut, die Bereitschaft auch mal zu „scheitern“, die Löschtaste für alle Glaubenssätze unserer Eltern („Stephie kann nicht singen!“ ;)) und den festen Glauben an sich selbst. Ideal ist dann noch ein Spielplatz – also ein Gebiet, auf dem du dich austoben kannst oder vielleicht auch erst einmal ein Blatt Papier ;).

Und immer schön nach innen horchen. Wenn das Herz hüpft, bist du auf dem richtigen Weg ♥. Nur, weil du dein/e Talent/e noch nicht gefunden hast (oder gerade keine Lust hast, es/sie zu finden), heißt das nicht, dass du kein Talent hast!

 

Image via Pinterest

 

 

Foto © Isabelle Hannemann
5 Aug

Mitarbeiterportrait: SHIRLEY

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Aug 5, 2016 | Mitarbeiterportraits, Yoga

Falls du unseren Newsletter schon gelesen hast, weißt du es bereits: Jana (Yoga-Jana) verlässt uns leider sehr kurzfristig. Sie erwartet gerade ihr zweites Kind und so eine Schwangerschaft ist ja durchaus unberechenbar in Sachen Wohlbefinden :(. Liebe Jana, alles Liebe für dich/euch und danke für die schöne (wenn auch kurze) Zeit bei uns!

Netterweise hat sich Jana (sozusagen als letzte „Amtshandlung“) noch um eine kompetenten Nachfolgerin bemüht – mit Erfolg! Letzte Woche habe ich die entzückende Shirley kennengelernt, die gerade ihr Teachertraining „Vinyasa-Yoga“ abgeschlossen hat und nur so vor Motivation sprüht. Ich bin begeistert, denn Shirley passt super ins Team: Sympathisch, offen, begeisterungsfähig! Wie sagt man so schön: Sie trägt ihr Herz am rechten Fleck und es ist ganz offensichtlich, dass es für Yoga schlägt :).

Schon am Montag geht es los und darum haben wir ganz flugs unser obligatorisches Kennenlern-Interview geführt:

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Foto: privat
4 Aug

Claudis Corner |Meine Empfehlung: Juniqe.de

Claudi Krause
by Claudi Krause Aug 4, 2016 | Claudis Corner, Empfehlung

Ich habe einen neuen Lieblingsshop im Internet: www.juniqe.de. Hier gibt es „Gebrauchskunst“. Das ist für mich der passende Ausdruck. Es sind unabhängige Künstler und Designer, die gestalten und designen die allertollsten Kunstwerke. Und die kann man dann bestellen – als Wandbild, aber auch als T-Shirt, iphone-Hülle oder gar Geschirrhandtuch. Voll klasse. Das Motto lautet „Art. Everywhere.“ Und genau das ist es.

Ich bestelle da seit gut einem Jahr immer mal wieder – vom „Good vibes only“-T-Shirt, über bunte Leggins bis hin zu den oben genannten Geschirrtüchern und der iphone-Hülle ist quasi alles dabei. Irgendwie finde ich für jede Stimmung das Richtige.

Mehr gibt es dazu eigentlich gar nicht zu sagen. Ich würde sagen: Schaut es euch selbst an. (Ihr werdet es bestimmt lieben!)

L’art pour l’art war einmal – jetzt heißt es „Juniqe. Art. Everywhere.“ Yeah!

Claudi

Die grüne Hölle - weiß zufällig jemand, was das für eine Pflanze ist?
28 Jul

Claudis Corner | Nur die Harten haben ´nen Garten

Claudi Krause
by Claudi Krause Jul 28, 2016 | Claudis Corner, Lebensfragen :)

Ich sage euch, da muss ich doch den viel zitierten Ausspruch tatsächlich mal für mich gebrauchen. Echt mal, wer zart besaitet ist, sollte sich das Projekt „Garten“ besser nicht aufhalsen.

Mein Garten ist schön, denn er ist MEIN Garten. Gleichzeitig muss ich aber feststellen, dass mein Garten DIE GRÜNE HÖLLE ist. So nenne ich ihn insgeheim.

Ihr wollt wissen, warum?

Verrate ich euch!

Kleiner Blick zurück: Als Limmerstraße-Balkonkasten-Gärtnerin träumte ich von einem Stück Land, von der eigenen Parzelle. Von wunderbarerer Blütenpracht und dem selbst geernteten und eingemachten Obst und Gemüse. Bienchen, Blümchen, Heiterkeit. – Soweit der Traum.

Realitätscheck: Alles ist grün. Überall Giersch! Überall Maiglöckchen! Eigene Zuchtversuche scheitern! Der einzige Obstbaum ist tot. Die Schnecken fressen die kleinen Zucchinis auf. Von den ganzen Erdbeeren habe ich nur eine selbst essen können, da alle anderen von den Gartenvögeln weg gefuttert wurden. Die Nachbartanne spamt mein (ehemaliges) Zwiebelbeet mit Tannennadeln und Zweigen voll, und es wuchert hier eine Pflanze, die ich bisher nicht identifizieren konnte.

Was gibt es noch?

Schwarze Johanninsbeere? Ja, eine einzelne Beere habe ich schließlich abgekriegt und sagte ich bereits, dass bei mir viel Giersch wächst? Und Efeu? Und Ahorn? Ich fühle mich immer an diese Urwald-Szene aus Homo faber erinnert: „[…] überall diese Fortpflanzerei […]“. Es vermehrt sich aber nur das, was nicht erwünscht ist. :-(

Versteht mich nicht falsch, ich finde es ischon schön, dass es so grün ist – ich muss aber feststellen, dass ich selbst in Gartendingen voll der Kontrollfreak bin. Es macht mich so wütend, dass diese Natur einfach macht, was sie will. Und dann stehe ich da, gucke ins Beet und fühle mich ganz aufgeschmissen. Es ist jetzt auch nicht hilfreich, dass ich mich nicht dazu durchringen kann Insekten zu töten, nur weil sie da sind. Nichts liegt mir ferner. (Die Ameisen in der Küche habe ich auch nicht gleich samt Nest vergiften können – die armen Dinger. Sie sind dann irgendwann aber weggeblieben, weil ich eine Barriere aus Backpulver gebaut habe.) Aber ich lege keine Schnecken-weg-Fallen oder so aus, um eine Zucchini zu ernten. Das muss ich eventuell auch noch lernen. (Will ich aber nicht.)

Klar, aller Anfang ist schwer und ich habe ja die Chance mich hier nach und nach ins Metier einzuarbeiten. Zum Glück gibt es ja in der Bücherei viele, viele Gartenbücher. Und zur Not kann man sich ja auch kleine Bagger leihen, um hier erstmal einen halben Meter den Boden „auszukoffern“ – so nennt man das wohl. 😉

Ich weiß auch, ich sollte mich nicht ärgern, denn immerhin habe ich einen Garten. Und es ist auch nicht alles schlecht, denn ich konnte in der vergangenen Woche tatsächlich ein paar Exemplare von „Stangenbohne Napoleon“ ernten und etliche Brombeeren. Alles andere scheint erst im Herbst reif sein zu wollen – allem voran die Tomaten. Immerhin sind schön grüne da. Es gibt je Pflanze eine Paprika und auch ein paar niedliche Chilis. Von daher…

Es kann nur besser werden.

Grüne Grüße

Claudi

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