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November 2016

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Goodbye Zucker
10 Nov

Claudis Corner | Repost meines Buchtipps: Goodbye Zucker von Sarah Wilson

Claudi Krause
by Claudi Krause Nov 10, 2016 | Buchtipp, Claudis Corner

Ich habe mir das Buch „Goodbye Zucker“ im letzten Jahr gekauft. Um ehrlich zu sein, war ich eigentlich auf der Suche nach einem neuen Kochbuch (wie immer) und dann sprang mir bei der Internetrecherche dieses ins Auge. Ich bin so gleich auf das schöne Cover angesprungen – das haben sich die Buchdesigner sehr gut überlegt – mir gefiel es sofort und ich wollte mehr wissen. „Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen“ besagte der Untertitel. Das lesend schielte ich zu meiner Lieblingsschokolade. Die heißt passenderweise „Hello“ (Nice to sweet you) Auch da klassischer Fall von „voll auf die Werbung reingefallen“ – und dabei müsste ich es als Marketingtante doch wirklich besser wissen.

Nun lag also „Hello“ auf dem Tisch und dieses Teufelszeug ist so gefährlich lecker, dass ich immer gleich eine ganze dieser Tafeln aufessen möchte. Sorte: Dark Chocolate Cookie. Auf dem Bildschirm wurde „Goodbye“ angezeigt und ein Weg, sich von dem Süßkram zu entwöhnen.

Man muss in diesem Fall ja auch tatsächlich von entwöhnen sprechen, da Zucker süchtig macht. Wir sind quasi alle süchtig. Sarah Wilson schreibt: „Wir haben alle einen tief verwurzelten Widerstand, wenn wir auf Süßigkeiten verzichten sollen. Wir sind mit einer emotionalen und körperlichen Bindung an Zucker aufgewachsen. Wir geraten in Panik bei dem Gedanken, nichts Süßes verzehren zu können, wenn wir glücklich sind oder etwas feiern wollen oder wenn wir uns schlecht oder müde fühlen.“

Ich muss zugeben, dass das auf mich zutrifft. Und ich konnte nach der Lektüre des Buches sogar lange Zeit gelassen vor einem Kuchenbuffet stehen, ohne alles zu probieren. Und es ist sogar so, dass alles nach ein paar zuckerfreien Wochen extrem übersüßt schmeckt. Ein Stück Schokolade schmeckt dann ganz anders als in der Erinnerung. Das ist komisch, aber das ist auch die gute Nachricht. Man kann sich entwöhnen, den Geschmack reseten und zuckerfrei (oder zuckerreduziert) leben. Man muss dann aber auch dranbleiben – das habe ich leider nicht dauerhaft geschafft. Aber ein Mal ist kein Mal, oder wie war das!?

Was macht Zucker so schlecht für uns? Abgesehen von der Kariesgefahr? Sarah Wilson hat ein paar Fakten zusammengetragen, hier ein Beispiel:

„Heute essen wir mehr als ein Kilogramm Zucker pro Woche. Noch vor 150 Jahren aßen wir fast gar keinen.“

Die Autorin, australische Journalistin und Gesundheitscoach, führt aus, dass vor allem Fructose krank machen kann. Das heutige Überangebot und die Industrie, die alles mit Fructose „anreichert“ stehen im völligen Gegensatz zu dem, was unser Körper leisten kann. Fructose wird direkt in Fett umgewandelt, weil der Steinzeitmensch diese seltene Energiequelle (z.B. aus Beeren) bestmöglich nutzen musste. Für später.

Nun trinkt der Mensch heute Fanta und sitzt am Schreibtisch – er nimmt viel mehr Fructose auf und diese wandert direkt auf die Hüfte. Studien haben laut Wilson gezeigt, dass zu viel Fructose das Immunsystem schwächt, den Mineralstoffhaushalt im Körper verschiebt, Verdauungsprobleme verursachen kann, mit Krebserkrankungen im Zusammenhang steht oder den Alterungsprozess beschleunigt. Und dieser ganze Zucker macht immer noch mehr Lust auf mehr Zucker, ein Teufelskreis.

„Zucker ist nicht einfach nur eine Substanz mit Kalorien, wertlos und leer. Führende Wissenschaftler sind der Meinung, dass er weltweit für 35 Millionen Todesfälle jährlich verantwortlich ist.“

Nun kann man natürlich sagen: „Voll übertrieben. Das bisschen Zucker.“ Ich für meinen Teil finde das Thema aber wirklich interessant und habe mich daher an dieses Buch gewagt. Mein Leben ist seither durchaus bewusster, denn ich gucke hin, wenn ich etwas esse. Und wenn ich einkaufe – wenn ihr darauf achtet werdet ihr sehen, unter wie vielen Tarnnamen euch Zucker ins Essen gemixt wird. Vor allem industriell hergestellte Lebensmittel sind voll davon – und wenn es nur die Nudelsauce oder der Frischkäse ist. Überall dort, wo man es nicht vermutet.

Sarah Wilson leitet einen 8-Wochen-Zeitraum an und hilft dabei, sich vom Zucker zu lösen. Darüber hinaus hat sie tolle Rezepte in das Buch gesteckt, die ich gerne nachkoche oder -backe. Toll sind die Kürbis-Chia-Muffins. (S. 105).

Das Buch kostet 12,99 Euro, hat 220 Seiten im Softcover und ist wirklich informativ, ohne dabei langweilig zu sein. Ich finde, es ist einen Blick wert!

Viele Grüße Claudi

Alle Zitate aus: Sarah Wilson. Goodbye Zucker. Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen. Goldmann Verlag. 2013

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5 Nov

Claudis Corner | Dritte Woche: Digi-Dank, Disziplin und DIY

Claudi Krause
by Claudi Krause Nov 5, 2016 | Allgemeine Infos

Dritte Woche also. Sie war jobtechnisch anstrengend, bodylove-technisch aber recht gut. Ich habe mich mich aus meinem persönlichen Jammertal befreit und einfach nochmal neu angefangen. Läuft.

Das Danken kriege ich aus irgendeinem Grund weder vorm Aufstehen noch vorm Einschlafen hin. Daher habe ich mir jetzt den Weg zur Arbeit ausgesucht, da praktiziere ich nun morgendlich „Digi-Dank“ und erstelle Danksagungs-Sprachmemos. Das klappt echt super. Dadurch, dass ich es laut ausspreche, wird alles ganz deutlich und das Aufzeichnen macht alles greifbarer für mich. Es ist auch vorgekommen, dass ich abschweife und mir nur blöde Sachen einfallen, über die ich meckern muss. Aber das ist halt so. Dennoch nehme ich mir intensiv meinen vergangenen und bevorstehenden Tag vor und danke. So funktioniert es für mich.

Damit habe ich mich auf einem Gebiet diszipliniert – und die Woche ist auch hinsichtlich der Ernährung während der Hauptmahlzeiten in ordentlichen Bahnen verlaufen. Ich hatte ein paar Tage mit großem Appetit auf Süßes zu kämpfen, das ist aber wieder vorbei. Ich esse gerne gesund und daran erinnere ich mich auch dann, wenn es spät ist oder ich sehr hungrig bin oder beides. Man kann sich im Supermarkt auch gute Fertigkomponenten für ein Abendessen kaufen, und innerhalb von drei Minuten ein leckeres Essen auf dem Teller haben. So wie meine „Kreation“, die ihr auf dem Foto seht: Baked Potato mit Kräuterquark, Salat und Hummus. Hhhhhmmmmm. :-)

Darüber hinaus habe ich mir ein DIY-Projekt ausgesucht, um das ich mich nun kümmere, um abends runterzukommen. Ich stricke mir – seit Jahren das erste Mal wieder – eine Wintermütze. Das entspannt, man sieht schnell Erfolge und kann diese dann sogar draußen präsentieren. 😉 Ich habe bereits weitere Ideen und wünsche mir, dass ich innerhalb des Bodylove-Programms noch mehr tolle Sachen mache, bastele, stricke… was auch immer…und das auch beibehalte.

So, und nun muss ich an meinen Herd. Eintopf vorkochen für morgen und Montag, damit mein Essensplan für Woche vier auch aufgeht. :-)

Macht es gut, ihr Lieben.

Claudi

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4 Nov

Playlist aus dem Kurs gracemethode „High Five“

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 4, 2016 | Bewegung, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Was mich an meinem Job ganz besonders glücklich macht? Das Auswählen der Musik für die Kurse. Umso mehr freue ich mich, wenn ich nach dem Kurs angesprochen werde: „Hey Stephie, super Playlist!“. Hach, schön!

Und selbstverständlich teile ich die Songs super gern mit euch. Viel Spaß beim Hören und Rumhüpfen in der Küche (oder wo auch immer ;)):