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21 Aug

Mitarbeiterportrait: SARAH ISABEL

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Aug 21, 2017 | gracemethode, Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor

Heute stelle ich euch Sarah Isabel vor! Sie hat schon diverse Donnerstags-Pilateskurs übernommen und startet ab Oktober dauerhaft durch. Jenny hat ja nach Pias Weggang den Mittwoch übernommen und den Donnerstag zunächst behalten. Sarah ist gerade dabei, von Hamburg nach Hannover zu ziehen und ich freue mich schon riesig!

Ihr werden Sarah LIEBEN!!! Mal von ihrer Kompetenz ganz abgesehen (Sarah ist Tänzerin und zertifizierte STOTT-Pilatestrainerin): Sie hat mich in der ersten Minute mit ihrer Offenheit, Warmherzigkeit und positiven Ausstrahlung komplett umgehauen. Demnächst gibt es noch ein ausführliches Kennenlern-Interview mit Sarah. Ich wünsche euch heute viel Spaß im Kurs mit ihr und dir Sarah: Willkommen bei movenyo! 

Auch Sarah hat natürlich unseren kleinen „Fragenkatalog“ beantwortet:

SARAH, ERZÄHL UNS ETWAS ÜBER DICH BITTE!

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28 Jul

Neue Playlist gracemethode „High Five“!

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Jul 28, 2017 | Bewegung, gracemethode, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Endlich, endlich, endlich bin ich mal (gemeinsam mit der lieben Nicole) dazu gekommen, die Playlist für High Five zu erneuern. Nebst knallneuer Choreos. Das ist immer ganz schön viel Arbeit, aber wir haben einen freien Vormittag in den Studioferien genutzt und mit viel Spaß etwas Feines für euch gebastelt. Wir sind schon ganz gespannt, wie ihr die neuen Choreos finden werdet. 

Hier gibt es schon einmal die Musik dazu – hört doch schon mal rein!

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5 Apr

Sich voll akzeptieren und trotzdem verändern wollen – geht das?

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Apr 5, 2017 | Allgemeine Infos, Lebensfragen :), Lifestyle, movenyo, Stephies Welt, Yoga

Diese Frage kam neulich auf, als ich ein neues movenyo-Konzept (unsere „Brautwochen“) bei Facebook gepostet habe:

„PASST SO EINE GEPLANTE KÖRPERLICHE VERÄNDERUNG ZU UNSEREM KONZEPT ‚HAB DICH LIEB – SO WIE DU BIST’?“

Eine berechtigte Überlegung finde ich und durchaus auch ein immer wieder gefühlter Widerspruch in meinem Bodylove-Programm. Darf man sich verändern wollen (oder „schlimmer“ noch: verbessern), wenn das Ziel mehr Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist? Oder anders gefragt: Heißt Selbstliebe nicht konsequenter Weise, dass man sich exakt so annimmt, wie man ist und keine Veränderungen mehr anstrebt? Pfeif für immer auf Spiegel, Waage & Maßband (wenn wir jetzt nur den äußeren Aspekt betrachten)?

Wie siehst du das? Vielleicht hast du jetzt schon eine Antwort im Kopf – vielleicht willst du aber auch ein paar Minuten drüber nachdenken?

Ich habe sehr intensiv darüber nachgedacht und mich gefragt:

„WAS BEDEUTET SELBSTLIEBE IN DIESEM ZUSAMMENHANG FÜR MICH?“

In einem Satz lässt sich das nicht so einfach sagen. Eher in einem Bildnis: Wenn ich einen Menschen liebe, dann bin ich ja nicht automatisch blind gegenüber (körperlichen) Veränderungen. Natürlich sehe ich, was der Zahn der Zeit im Gepäck hat: Hier und da ein Fältchen, mehr oder weniger Körperfettanteil, mehr Haarwuchs an den einen und weniger an der anderen Stelle ;)). Ist halt so…!

Die Frage ist doch: Liebe ich diesen Menschen darum weniger? Nein, natürlich nicht! Liebe macht nicht blind, sie arbeitet eher mit einem liebevollen Weichzeichner. Schönheit ist was Feines, auch wenn sie am Ende natürlich im Auge des Betrachters liegt – aber so richtig tiefe Liebe darf in meinem Verständnis nicht mit äußerlichen Veränderungen stehen oder fallen. Oder? Würde ich von meinem Lieblingsmenschen verlangen, dass er sich (für mich) „optimiert“? Ein klares Nein von mir! Wir können auch noch weitergehen: Würde ich ihn von einer selbst gewünschten Veränderung abhalten, wenn er dann zufriedener und glücklicher wäre?

Ich gebe zu, es wird tricky!

Für mich heißt ein liebevoller Umgang mit mir, dass ich bei einem Blick in den Spiegel zu mir sagen kann: „Hey, Stephie! Ja, deine Schenkel waren schon mal fester! Hier und da ist die eine oder andere Falte dazu gekommen. Ja, das sehe ich! Aber ich liebe dich – ohne Wenn und Aber!“ Und vielleicht noch als Bonbon ein P.S.: „Toller Hintern!“

Um aber mal auf die Schenkel zurückzukommen: Darf ich sie im Zuge der Selbstliebe dann nicht trockenbürsten, cremen und Sport machen? Müsste ich dann nicht auch konsequenter Weise aufhören, meine Haare zu tönen oder meine Beine zu rasieren? Was ist mit Nagellack oder einem Blümchenkleid?

ICH FINDE, SPAß AM “ SICH SCHÖNMACHEN“ HABEN IST EIN WUNDERVOLLER AKT DER SELBSTLIEBE!

Die Frage ist für mich nicht, ob ich etwas verändern möchte sondern mit welcher inneren Haltung ich diese Veränderung plane. Ist es mein Wunsch oder geht es um Druck von außen? Der lässt sich natürlich nicht so leicht messen (ich sage nur „Erziehung, Medien etc.“). Ist bedingungslose (Selbst)Liebe überhaupt möglich?

IM UMKEHRSCHLUSS BRAUCHE ICH EIN GEWISSES MAß AN SELBSTLIEBE, UM MICH ÜBERHAUPT VERÄNDERN ZU KÖNNEN! 

Und genau hier setzt zum Beispiel das Bodylove-Programm an, in dem es sehr intensiv um das Thema Zielsetzung (Veränderungswünsche!) geht. Denn ich bin mir sicher: Nur, wenn ich den Ist-Zustand so akzeptiere wie er jetzt ist, kann eine Veränderung stattfinden.  Im Programm ist das Thema „Selbstliebe“ natürlich viel weiter beziehungsweise tiefer gefasst. Der innere Aspekt und der Umgang mit unseren Gedanken, Gefühlen, Glaubenssätzen spielt eine zentrale Rolle (siehe auch meinen Nachtrag unten dazu).

Auf unserer Website steht:

KOMM WIE DU BIST, MIT DEM WAS DU HAST UND MACH WAS DU KANNST!

Macht so ein „Spruch“ Sinn in einem Studio für Tanz, Bewegung und (ja!) Fitness?? Na klar! Denn was wir damit sagen wollen ist: Du musst nicht beweglich sein, um Yoga machen zu können. Du brauchst keine stählernen Bauchmuskel für Pilates oder lange Beine für den Tanz. Wir kämen niemals auf die Idee, dir Vorschriften zu machen oder dich in eine Schablone zu pressen! Nicht im Sinne von „Passe in Schublade XY, sonst kannst du leider bei uns nicht tanzen & sporteln!“, aber auch nicht: „Bleib gefälligst für immer so, wie du jetzt bist!“

DAS ZAUBERWORT HEIßT SELBSTBESTIMMTHEIT!

Wenn du dir eine Veränderung wünschst und wir dir dabei helfen können, tun wir das super gern! Egal, ob du straffere Schenkel willst, schlanker oder kurviger sein möchtest oder deinen Ist-Zustand umarmen willst. Wir finden dich wunderbar! So, wie du bist und möchten, dass du glücklich bist und eine gute Zeit bei uns hast. Nein, quatsch – nicht nur bei uns, sondern immer und überall!

Ich brenne darauf zu hören, wie du das Thema siehst – lass es mich gern wissen! 

P.S. In diesem Artikel geht es zunächst um den äußeren, körperlichen Aspekt, weil die Fragestellung (Stichwort Brautwochen) darauf abzielte. Wenn wir von Selbstliebe sprechen, geht es natürlich um viel mehr: Um das vollständige Annehmen aller Aspekte (außen UND innen). Also auch unserer Wesenszüge. Ich finde da den Weg des Yoga sehr schlau: Vom Körper zum Geist, von außen nach innen, vom Groben zum Feinen! Weil die berechtigte Frage aufkam: Im Bodylove-Programm gehen wir diesen Weg genauso, auch wenn „Body“ darauf schließen lassen könnte, dass es nur um den Körper geht. Im Programm geht der Weg sehr intensiv nach innen, denn neben den äußerlichen Aspekten Bewegung und Ernährung beschäftigen wir uns sehr intensiv mit dem Thema „Wer bin ich? Wie ticke ich?“ und lernen verschiedene Meditationstechniken dazu.

Image via Pinterest

Blog-Unkraut
28 Mrz

Umarme dein „inneres Unkraut“!

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Mrz 28, 2017 | Allgemeine Infos, Lebensfragen :), Lifestyle, movenyo, Stephies Welt, Yoga

Wusstest du, dass heute der offizielle „Tag des Unkrauts“ ist? Soeben habe ich das entdeckt und bin verzückt!

Wenn ich an Unkraut denke, kommen mir immer unwillkürlich die Kleśha aus Patanjalis Yogasutra in den Sinn.

Kleśhas sind die „leidvollen Dränger“ oder „Verunreinigungen des Geistes“, die uns das Leben schwer machen. Im Idealfall setzen wir uns damit auseinander und lernen, mit ihnen umgehen.

Patanjali vergleicht die Kleśhas mit Unkraut in deinem Garten:

ES MAG MANCHMAL LÄSTIG SEIN, ABER ES GEHÖRT EINFACH DAZU!

Du willst frei davon sein? Das vergiss mal ganz schnell und entspann dich – das ist nicht möglich! Ohne geht es nicht! Das mag jetzt knallhart und auch resignierend klingen. Ist es aber bei genauer Betrachtung gar nicht. Im Gegenteil: Es ist total beruhigend und nimmt jede Menge unnötigen Stress raus…!

Macht es Sinn, Gartenpflege zu betreiben und hier und da etwas zu zupfen und zu stutzen? Na klar – aber rupf die Pflänzchen nicht einfach aus, sondern schau sie dir in Ruhe an.

Ziel muss und darf also nicht sein, das Unkraut/die Kleśhas ganz loszuwerden. Sie sind ein wichtiger Teil des Gesamt-Ökosystems „Garten/Mensch“! Wir sollten aber durchaus anstreben, uns nicht davon beherrschen zu lassen (wir wollen ja auch mal schön im Garten sitzen :)).

3 x DARFST DU RATEN, WAS PATANALI ALS „GARTENARBEIT“ EMPFIEHLT: RICHTIG YOGA!

Es gibt aber auch noch andere Strategien von ihm (dazu vielleicht an anderer Stelle mal mehr). Hier eine kurze Beschreibung der einzelnen Kleśhas. Vermutlich zuckst du bei dem einen oder anderen gleich zusammen und denkst: Au weia – DAS bin definitiv ich ;). Aber zur Beruhigung: Es sind immer alle Kleśhas in jedem von uns am Werk – meist hat aber mindestens eines „den Hut auf“ und dominiert.

AVIDYA (UNWISSENHEIT)

Der Nährboden/die Mutter aller übrigen Kleśhas und ein Ausdruck für Unwohlsein.

ASMITA (IDENTIFIZIERUNG MIT DEM EGO)

Das übermächtige Ego. Man nimmt sich selbst zu wichtig. Hochmut, Stolz, zu viel Ehrgeiz.

RAGA (VERLANGEN)

Raga verlangt immer mehr und mehr (Gier, Sucht, „getrieben sein“, aber auch Neid).

DVESHA (ABNEIGUNG)

Man könnte sagen: Das Gegenteil von Raga. Unbegründete Abneigung in Verbindung mit Angst. Oft an frühere  Erfahrungen geknüpft und somit  eine Art Überzeugung von einer falschen Wahrheit.

ABHINIVESHA (WURZEL DER ANGST)

Alle Formen von Angst und Furcht: Unsicherheit, Zweifel, Panik, Existenzängste, Angst vor der Zukunft, vor Krankheiten, vor allem die Angst vor dem Tod. Kampf gegen Veränderungen. Dieses Kleśha ist sehr mächtig.

Das mag auf den ersten Blick alles negativ wirken. Und dennoch verbergen sich dahinter auch positive Aspekte: Raga (Neid & Gier) klingt beispielsweise erst einmal nicht so schön. Aber Neid kann ein großer Motivator sein, Dinge zu verändern. Und Gier zeigt ja durchaus die Fähigkeit, sich für etwas zu begeistern. Wie immer macht es die Dosis und das, was wir daraus zaubern…

In diesem Sinne mein Wort zum Welt-Unkraut-Tag: Umarme dein inneres Unkraut! Und:

„WENN DIR DAS LEBEN GIRSCH GIBT, MACH DOCH EINFACH MAL EINEN LECKEREN SALAT DARAUS!“

Image via Pinterest

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15 Mrz

Mitarbeiterportrait: NICOLE

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Mrz 15, 2017 | gracemethode, Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor

Heute möchte ich euch Nicole vorstellen, die ab Freitag dieser Woche unser Team gracemethode vervollständigt. Nicole ist eine meiner besten und liebsten Freundinnen und wir haben uns in unserer Yogalehrer-Ausbildung kennengelernt. Wenn ich sie  mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das „STRAHLEND“! Ihr Lächeln ist so zauberhaft wie ihr ganzes Wesen und ich bin mir sicher, dass ihr ebenfalls gleich schockverliebt sein werdet.

Nicole, ich freue mich wahnsinnig, dass du mit an Bord bist :*. Herzlich Willkommen!

Auch Nicole hat natürlich unseren kleinen „Fragenkatalog“ beantwortet:

NICOLE, ERZÄHL UNS ETWAS ÜBER DICH BITTE!

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26 Jan

Neue Playlist gracemethode „Balance“ am Start!

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Jan 26, 2017 | Bewegung, gracemethode, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Hach, sagt ich schon mal, dass ich meinen Job liebe!? ☼

Ganz besonders macht es mir Spaß, neue Playlists zu „basteln“. Leider komme ich so selten dazu, aber WENN… Dann ist es immer ein Fest.

Hört mal rein – ich hoffe, sie gefällt euch!

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5 Dez

Mitarbeiterportrait: ANGELA

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Dez 5, 2016 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Yoga

Vielleicht hast du Angela neulich schon in einer Vertretungsstunde für Maggie kennengelernt?!  Angela ist unser neuester Yoga-Zuwachs bei movenyo und wird ab sofort bei der „Yoga-Rotation am Samstag“ mitmachen. Außerdem steht sie als Vertretung zur Verfügung und bei movenyo weiß man ja nie, was sich noch so entwickelt… :).

Mich hat sofort ihre Spontaneität begeistert, mit der sie in einer sehr kurzfristigen Vertretungssituation eingesprungen ist – ohne mich oder movenyo zu kennen! Wir haben uns exakt einen Tag vorher kurz zwischen zwei Kursen kennengelernt und es war Sympathie auf den ersten Blick. Angela ist dann auch sofort (und wieder spontan) zu unserem Shooting am Samstag darauf gekommen und dort sind dann auch die tollen Fotos mit unserer Fotografin Isabelle Hannemann entstanden.

Spontan, sympathisch, yogabegeistert und kompetent – Zack, engagiert!

Herzlich Willkommen im Team, Angela :)!

Natürlich habe ich auch Angela unsere üblichen Interview-Fragen gestellt, lest selbst:

 

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Goodbye Zucker
10 Nov

Claudis Corner | Repost meines Buchtipps: Goodbye Zucker von Sarah Wilson

Claudi Krause
by Claudi Krause Nov 10, 2016 | Buchtipp, Claudis Corner

Ich habe mir das Buch „Goodbye Zucker“ im letzten Jahr gekauft. Um ehrlich zu sein, war ich eigentlich auf der Suche nach einem neuen Kochbuch (wie immer) und dann sprang mir bei der Internetrecherche dieses ins Auge. Ich bin so gleich auf das schöne Cover angesprungen – das haben sich die Buchdesigner sehr gut überlegt – mir gefiel es sofort und ich wollte mehr wissen. „Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen“ besagte der Untertitel. Das lesend schielte ich zu meiner Lieblingsschokolade. Die heißt passenderweise „Hello“ (Nice to sweet you) Auch da klassischer Fall von „voll auf die Werbung reingefallen“ – und dabei müsste ich es als Marketingtante doch wirklich besser wissen.

Nun lag also „Hello“ auf dem Tisch und dieses Teufelszeug ist so gefährlich lecker, dass ich immer gleich eine ganze dieser Tafeln aufessen möchte. Sorte: Dark Chocolate Cookie. Auf dem Bildschirm wurde „Goodbye“ angezeigt und ein Weg, sich von dem Süßkram zu entwöhnen.

Man muss in diesem Fall ja auch tatsächlich von entwöhnen sprechen, da Zucker süchtig macht. Wir sind quasi alle süchtig. Sarah Wilson schreibt: „Wir haben alle einen tief verwurzelten Widerstand, wenn wir auf Süßigkeiten verzichten sollen. Wir sind mit einer emotionalen und körperlichen Bindung an Zucker aufgewachsen. Wir geraten in Panik bei dem Gedanken, nichts Süßes verzehren zu können, wenn wir glücklich sind oder etwas feiern wollen oder wenn wir uns schlecht oder müde fühlen.“

Ich muss zugeben, dass das auf mich zutrifft. Und ich konnte nach der Lektüre des Buches sogar lange Zeit gelassen vor einem Kuchenbuffet stehen, ohne alles zu probieren. Und es ist sogar so, dass alles nach ein paar zuckerfreien Wochen extrem übersüßt schmeckt. Ein Stück Schokolade schmeckt dann ganz anders als in der Erinnerung. Das ist komisch, aber das ist auch die gute Nachricht. Man kann sich entwöhnen, den Geschmack reseten und zuckerfrei (oder zuckerreduziert) leben. Man muss dann aber auch dranbleiben – das habe ich leider nicht dauerhaft geschafft. Aber ein Mal ist kein Mal, oder wie war das!?

Was macht Zucker so schlecht für uns? Abgesehen von der Kariesgefahr? Sarah Wilson hat ein paar Fakten zusammengetragen, hier ein Beispiel:

„Heute essen wir mehr als ein Kilogramm Zucker pro Woche. Noch vor 150 Jahren aßen wir fast gar keinen.“

Die Autorin, australische Journalistin und Gesundheitscoach, führt aus, dass vor allem Fructose krank machen kann. Das heutige Überangebot und die Industrie, die alles mit Fructose „anreichert“ stehen im völligen Gegensatz zu dem, was unser Körper leisten kann. Fructose wird direkt in Fett umgewandelt, weil der Steinzeitmensch diese seltene Energiequelle (z.B. aus Beeren) bestmöglich nutzen musste. Für später.

Nun trinkt der Mensch heute Fanta und sitzt am Schreibtisch – er nimmt viel mehr Fructose auf und diese wandert direkt auf die Hüfte. Studien haben laut Wilson gezeigt, dass zu viel Fructose das Immunsystem schwächt, den Mineralstoffhaushalt im Körper verschiebt, Verdauungsprobleme verursachen kann, mit Krebserkrankungen im Zusammenhang steht oder den Alterungsprozess beschleunigt. Und dieser ganze Zucker macht immer noch mehr Lust auf mehr Zucker, ein Teufelskreis.

„Zucker ist nicht einfach nur eine Substanz mit Kalorien, wertlos und leer. Führende Wissenschaftler sind der Meinung, dass er weltweit für 35 Millionen Todesfälle jährlich verantwortlich ist.“

Nun kann man natürlich sagen: „Voll übertrieben. Das bisschen Zucker.“ Ich für meinen Teil finde das Thema aber wirklich interessant und habe mich daher an dieses Buch gewagt. Mein Leben ist seither durchaus bewusster, denn ich gucke hin, wenn ich etwas esse. Und wenn ich einkaufe – wenn ihr darauf achtet werdet ihr sehen, unter wie vielen Tarnnamen euch Zucker ins Essen gemixt wird. Vor allem industriell hergestellte Lebensmittel sind voll davon – und wenn es nur die Nudelsauce oder der Frischkäse ist. Überall dort, wo man es nicht vermutet.

Sarah Wilson leitet einen 8-Wochen-Zeitraum an und hilft dabei, sich vom Zucker zu lösen. Darüber hinaus hat sie tolle Rezepte in das Buch gesteckt, die ich gerne nachkoche oder -backe. Toll sind die Kürbis-Chia-Muffins. (S. 105).

Das Buch kostet 12,99 Euro, hat 220 Seiten im Softcover und ist wirklich informativ, ohne dabei langweilig zu sein. Ich finde, es ist einen Blick wert!

Viele Grüße Claudi

Alle Zitate aus: Sarah Wilson. Goodbye Zucker. Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen. Goldmann Verlag. 2013

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5 Nov

Claudis Corner | Dritte Woche: Digi-Dank, Disziplin und DIY

Claudi Krause
by Claudi Krause Nov 5, 2016 | Allgemeine Infos

Dritte Woche also. Sie war jobtechnisch anstrengend, bodylove-technisch aber recht gut. Ich habe mich mich aus meinem persönlichen Jammertal befreit und einfach nochmal neu angefangen. Läuft.

Das Danken kriege ich aus irgendeinem Grund weder vorm Aufstehen noch vorm Einschlafen hin. Daher habe ich mir jetzt den Weg zur Arbeit ausgesucht, da praktiziere ich nun morgendlich „Digi-Dank“ und erstelle Danksagungs-Sprachmemos. Das klappt echt super. Dadurch, dass ich es laut ausspreche, wird alles ganz deutlich und das Aufzeichnen macht alles greifbarer für mich. Es ist auch vorgekommen, dass ich abschweife und mir nur blöde Sachen einfallen, über die ich meckern muss. Aber das ist halt so. Dennoch nehme ich mir intensiv meinen vergangenen und bevorstehenden Tag vor und danke. So funktioniert es für mich.

Damit habe ich mich auf einem Gebiet diszipliniert – und die Woche ist auch hinsichtlich der Ernährung während der Hauptmahlzeiten in ordentlichen Bahnen verlaufen. Ich hatte ein paar Tage mit großem Appetit auf Süßes zu kämpfen, das ist aber wieder vorbei. Ich esse gerne gesund und daran erinnere ich mich auch dann, wenn es spät ist oder ich sehr hungrig bin oder beides. Man kann sich im Supermarkt auch gute Fertigkomponenten für ein Abendessen kaufen, und innerhalb von drei Minuten ein leckeres Essen auf dem Teller haben. So wie meine „Kreation“, die ihr auf dem Foto seht: Baked Potato mit Kräuterquark, Salat und Hummus. Hhhhhmmmmm. :-)

Darüber hinaus habe ich mir ein DIY-Projekt ausgesucht, um das ich mich nun kümmere, um abends runterzukommen. Ich stricke mir – seit Jahren das erste Mal wieder – eine Wintermütze. Das entspannt, man sieht schnell Erfolge und kann diese dann sogar draußen präsentieren. 😉 Ich habe bereits weitere Ideen und wünsche mir, dass ich innerhalb des Bodylove-Programms noch mehr tolle Sachen mache, bastele, stricke… was auch immer…und das auch beibehalte.

So, und nun muss ich an meinen Herd. Eintopf vorkochen für morgen und Montag, damit mein Essensplan für Woche vier auch aufgeht. :-)

Macht es gut, ihr Lieben.

Claudi

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4 Nov

Playlist aus dem Kurs gracemethode „High Five“

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 4, 2016 | Bewegung, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Was mich an meinem Job ganz besonders glücklich macht? Das Auswählen der Musik für die Kurse. Umso mehr freue ich mich, wenn ich nach dem Kurs angesprochen werde: „Hey Stephie, super Playlist!“. Hach, schön!

Und selbstverständlich teile ich die Songs super gern mit euch. Viel Spaß beim Hören und Rumhüpfen in der Küche (oder wo auch immer ;)):

 

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