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November 2018

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28 Nov

Raus aus der Komfortzone?

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 28, 2018 | Allgemeine Infos, Lebensfragen :), Lifestyle, movenyo, Stephies Welt

Du kennst bestimmt nicht nur einen schlauen Spruch zum Thema Komfortzone. Das ist der Bereich, in dem wir es uns zuweilen gern gemütlich machen. Der verpönte Ort, der uns daran hindert, in die „Magic-Zone“ zu gelangen, wo das Leben erst losgeht und wo es richtig abgehen soll… Dazwischen gibt es noch eine weitere „Problemzone“, die „Panic-Zone“. Will sagen: Oft ist es die Angst vor der Veränderung, die uns daran hindert, Neues und bestenfalls Großartiges in unserem Leben zu vollbringen. Zusammengefasst: Komfortzone = schlecht, Panikzone: schlecht, Magic-Zone: top! 

Ist das so?

Hm, ich kann mit dem Modell durchaus etwas anfangen und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen bestätigen, dass der Weg zu tollen Veränderungen im Grunde IMMER auch (mindestens) eine steinige Passage hat. Genau an dieser Stelle fragt man sich fast immer, was das Ganze soll und schielt wehmütig zurück zum warmen Kuschelplatz in der Comfort-Zone…. Das Blöde ist nur: Es gibt auf diesem Weg so eine Art „Point of no Return“. Also einen Punkt, von dem aus eine Rückkehr in den sicheren Hafen nicht mehr so einfach möglich ist – jedenfalls nicht, ohne das Ziel aufzugeben und die ganze Aktion als gescheitert zu empfinden. Wir wissen das und genau das macht den Aufbruch so schwer. Sind wir also verweichlichte Zauderer, wenn wir unsere Comfort-Zone nicht gern verlassen??

Mir ist das irgendwie zu „schwarz-weiß“. Solche Aussagen sind für mich nicht zwangsläufig motivierend, sondern suggerieren auch: Stillstand ist nicht nur „gefährlich“, sondern auch doof, faul und unsexy! Und wenn du zugibst, ein Komfortzonen-Lover“ zu sein, bist in einer Welt der Selbstoptimierung bestenfalls ein schräger Vogel, schlimmstenfalls oll oder gar resigniert…. Riskier was, sonst bist du langweilig!

Wie immer liegt die Wahrheit doch in der Mitte! 

Ich gehöre zu den Menschen, die schon viele, viele Male die Komfortzone verlassen haben. Durchaus freudig & freiwillig, oft unter Protest, manchmal mit extrem erschöpfendem Widerstand und hin und wieder wurde ich auch regelrecht geschubst. Egal, auf welche Art ich losgegangen bin: Am Ende der Reise stand dabei nicht immer das Paradies, sondern auch oft eine blutige Nase und die Erkenntnis: Das war totaler Mist! Ja, oft ist ein Aufbruch unumgänglich und wichtig und auch die Umwege machen rückblickend eigentlich immer Sinn! Dennoch kann ich auch immer mehr die Vorzüge der Komfortzone sehen und genießen. Sie bedeutet nicht immer zwangsläufig Unbeweglichkeit, sondern kann auch eine wichtige Phase der Regeneration sein.

Wie immer im Leben macht es doch die richtige Mischung. Für mich erfüllt die Zone einen ähnlichen Zweck wie höher gelegene Liegeplätze für Katzen ;). Man liegt dort in sicherer Position, kann den ganzen Raum überblicken und in Ruhe (!) entscheiden, ob oder was zu tun ist. Kann ich dort den Rest meines Lebens verbringen? Nein, wohl eher nicht… Aber ich kann mich dort prima ausruhen und für den nächsten Start in die Panic-Zone rüsten.

Der „Trick“ besteht also wieder einmal darin, mir klar zu machen, wo ich mich befinde und warum. Brauche ich die Ruhe gerade und tut sie mir gut? Super, dann können mich die Panic- und Magic-Zones dieser Welt auch mal eine Weile gern haben. Möchte ich gern etwas ändern, aber trau mich nicht? Oder spüre ich sogar mit jeder Faser meines Körpers, dass jetzt die Zeit gekommen ist und habe „nur“ die Hosen voll? Dann raus da!!!

Und P.S.: Auch, wenn es oft kein Zurück zur alten „Comfort-Zone“ gibt, steht es mir frei, mir in jeder neuen Position im Raum einen neuen kleinen (gern höher gelegenen) Rückzugsort zu schaffen.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Tag in der Zone deiner Wahl :).

Image via Pinterest

28 Nov

Mitarbeiterportrait: ELISA

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 28, 2018 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor | , ,

Heute freue ich mich darauf, dir Elisa vorzustellen, die ab nächsten Montag unser Vinyasa-Yogateam vervollständigt! Außer im Montagskurs kannst du sie in Rotation mit Angela, Karin & Tina auch samstags bei movenyo treffen. 

Elisa und ich hatten das, was man wohl einen „Schnellschuss“ nennt :).  Am Sonntag vor drei Wochen hat Nicole mich gefragt, ob wir eine andere Lösung für den Montags-Yogakurs finden können. Sie macht montags ja von 15:00 – 17:30 Uhr die Anmeldung und ist mit den grace-Kursen und den vielen administrativen Aufgaben sehr gut ausgelastet. Am nächsten Tag hatte ich zufällig (…? ;)) eine Mail von Elisa im Posteingang, die mich „irgendwie“ angesprochen hat. Geantwortet, ein Treffen ausgemacht, letzte Woche Montag eine „Probestunde“ gegeben und „zack“ – so schnell kann es gehen :). Wir hatten sofort einen Draht und ich dachte sofort: Das passt! 

Elisa ist ausgebildete und international zertifizierte Vinyasa-Yoga-Lehrerin (sie hat ihre Ausbildung in den Niederlanden gemacht und ich mag sehr, dass sie mit ihrer Ausbildung eine neue Farbnuance in unsere Vinyasa-Kurse bringt). Da in Elisas Vinyasa Yoga die Ausrichtung eine große Rolle spielt, könnte man Ihre Stunden so beschreiben: „Vinyasa Flow & Align“.  Sie selbst beschreibt ihren Stil als kreativ, modern und harmonisierend. 

Elisa, herzlich Willkommen im Team. 

ERZÄHL UNS BITTE ETWAS ÜBER DICH!

Schon vor 7 Jahren bin ich das erste Mal nach Hannover gekommen um hier Modedesign zu studieren und bin ganze 5 Jahre geblieben. Da meine Zweifel am Mode-System immer größer wurden und ich eigentlich noch viel tiefer in die Themen hinter dem Wort „Mode“ einsteigen wollte, habe ich Hannover dann für 2 Jahre wieder verlassen.

In dieser Zeit habe ich einen Master in „Fashion Strategy“ und eine tolle Vinyasa-Yoga-Ausbildung in den Niederlanden abgeschlossen. Diese beiden Themengebiete haben sich dann so unglaublich gut ergänzt, dass ich tatsächlich herausfinden konnte, was der eigentliche Kern hinter meinen Interessen war: der Körper, unser Bewusstsein für dafür, und der Einfluss auf unser Denken, Handeln und Fühlen.

 
WIE BIST DU ZU MOVENYO GEKOMMEN?

Vor 4 Monaten bin ich nun wieder nach Hannover gekommen und mit meinem Freund ins entspannte Linden gezogen. Da für mich von Anfang an klar war, in Hannover meine Yoga-Praxis weiter auszubauen, musste ich nicht lange googeln um auf movenyo zu stoßen. Was mir hier besonders ins Auge fiel: die Kombination aus Yoga und Tanz. Für mich hängen diese beiden Bewegungsformen einfach sehr eng zusammen und sind eine absolut inspirierende Kombination.

 
WAS MAGST/LIEBST DU?
  • Klassische, neoklassische und allgemein atmosphärische Musik
  • die Farben Beige und Rot
  • inspirierende Podcasts zu Spiritualität und den Fragen des Lebens
  • alles was mich emotional berührt (und das ist sehr sehr Vieles)
  • mich intuitiv bewegen zu können und loszulassen (wie beim Tanzen)
  • Birnen
  • kreativ zu sein und Dinge selbst herzustellen
  • Ich liebe Culottes. Mein Kleiderschrank dürfte nur aus ihnen bestehen 😀
  • Früh am morgen als Erste bei den Pferden im Reitstall zu sein
  • mein Hollandrad
  • die Musik in unserer Wohnung aufzudrehen und so verrückt zu tanzen wie ich nur kann

 

WAS SIEHT MAN DIR AUF DEN ERSTEN BLICK NICHT AN?

Dass mein Spitzname „Ließchen Müller“ ist und ich ihn auf eine verrückte Art und Weise toll finde.

 
12 DINGE ÜBER MICH:
  1. Ich bestelle mir sehr motiviert und oft Bücher. Einziges Problem: ich lese so langsam, dass ich meist ein halbes Jahr an einem einzigen Buch sitze.
  2. Ich habe einen absolut hohen Ästhetik-Anspruch an so ziemlich Alles.
  3. Nach jedem Essen brauche ich einen süßen Nachtisch.
  4. Ich liebe alle Kleidungsstücke die weit und luftig sind. Einzige Ausnahme: beim Yoga.
  5. Totaler Optimist.
  6. luftig, kreativ, manchmal ein wenig verrückt, sehr begeisterungsfähig und ab und an ein bisschen schusselig – mein Ayurveda-Dosha „Vata“ spiegelt mich haargenau wieder.
  7. ich kann den Mond nicht ansehen ohne „den Mann im Mond“ zu sehen.
  8. Möchtegern-Weltverbesserin.
  9. Pferde-Liebhaberin.
  10. von Beauty-Produkten und Einrichtungsgegenständen bis hin zu Obst und Gemüse: am liebsten würde ich Alles selber herstellen.
  11. Ich habe sehr schnell und immer wieder tausend Einfälle und neue Ideen – aber manchmal muss ich mich selbst bremsen – der Tag hat schließlich auch nur 24 Stunden.
  12. Meine 90er-Jahre Analog-Kamera ist mein treuer Begleiter. Mein Tipp: die Fotos erst einige Monate später entwickeln und das Erlebnis Revue passieren lassen.

 

 

20 Nov

Die Sache mit der Balance…

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 20, 2018 | Allgemeine Infos, Lebensfragen :), Lifestyle, movenyo, Stephies Welt
Balance klingt super, oder?! Klingt absolut erstrebenswert, klingt ausgeglichen, klingt „angekommen“.

In der Realität ist ein ausbalancierter Zustand allerdings meist nur eine Momentaufnahme – so wie „das Glück“! Alles (das Leben, die Gefühle, die Ernährung, das Glück, das Gewicht) schlägt mal mehr in die eine und mal mehr in die andere Richtung aus. Wenn du Yoga machst, kennst du vielleicht „sthirasukhamasanam“ aus Patanjalis Yoga Sutra: “Asanas sollen gleichermaßen die Qualitäten Stabilität und Leichtigkeit haben.” In der Praxis ist das ein ständiges Justieren. Wenn du fühlst, dass du zu wenig Stabiltät hast, besserst du nach und ehe du dich versiehst, ist es zu viel!

Wenn ich das Bild vom Schwebebalken im Kopf habe, kann ich mich doch bis zu einem bestimmten Winkel noch ganz gut ausbalancieren und trotzdem oben bleiben. Kritisch wird es ja erst, wenn die Schieflage zu groß wird. Dann kann man nur hoffen, dass man auf den Füßen landet oder eine dieser dicken Matten aus dem Sportunterricht parat liegt. 
 
Nun bin ich ein Mensch, der eher zu Extremen neigt (und sich somit manchmal eben zu extrem in die eine oder andere Richtung neigt). Oft habe ich mir schon gewünscht, einfach mal ein paar ruhige Schritte auf dem Schwebebalken zu laufen – mit einem sicheren Gefühl, dass ich es „raus habe“. Mit zunehmendem Alter und den entsprechenden Erfahrungswerten gibt es tatsächlich immer häufiger solche Momente. Momente, in denen ich aufrecht stehe, auf den Horizont blicke, zufrieden durchatme und mit mir im Reinen bin. Aber schon im nächsten Moment kann das Ganze kippen und ich „eiere“ wieder wie „der erste Mensch“ auf dem Balken rum. 
 
Was kann man also tun? Ich habe den Verdacht, dass wir uns zu sehr auf den Zustand der Balance versteifen (nicht auf den Weg, der mich zu diesen Momenten führt). Nein, keine Sorge – ich komme jetzt nicht mit „der Weg ist das Ziel…“ ;). Aber mit einem anderen Zitat:
 
„Das Leben ist wie Fahrrad fahren: Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren“?
 
Wir KÖNNEN uns nicht einfach hinsetzen und damit die Stolperer vermeiden, wir müssen weiter gehen. Und damit aufhören, ständig herumzuzappeln, uns auf das konzentrieren, was gerade (wichtig) ist. Wann kommen wir denn naturgemäß ins Schwanken? Wenn wir zu viel nach links und rechts schielen. Wenn wir zu viel wollen, wenn wir beharrlich außerhalb der Stelle verharren, wo eine Balance noch möglich ist und uns weigern, diesen Punkt zu verlassen. Wenn wir unachtsam sind, keinen Fokus haben und unsere Mitte nicht mehr lokalisieren können. Wenn wir zickzackartig von der einen in die andere Richtung rennen – merken, dass das auch nicht funktioniert und dann wieder hektisch in die andere Richtung sprinten. Würden wir langsamer gehen und immer mal wieder nachspüren, wie sich die neue Position anfühlt, würden wir doch auch merken, wann es kritisch wird.

Und natürlich sind auch die Stolperer und Bruchlandungen wichtig. Ohne sie wüssten wir doch gar nicht, wie sich so ein Zustand der Balance überhaupt anfühlt. Es geht auch um Vertrauen. Um Vertrauen zu mir selbst und auch zu anderen, die mich vielleicht (unter)stützen können oder mich sogar auffangen, wenn die große, blaue Matte mal nicht da liegt.

 
Und immer nur ausbalanciert? Das wäre doch auch furchtbar langweilig, oder? 
 
Die Moral von der Geschichte? Wir könnten ja einfach mal akzeptieren, dass das Leben in Bewegung ist und eine Balance nur möglich ist, wenn ich beide Seiten kenne, annehme und feiere. Ohne Yin kein Yang, ohne Licht kein Dunkel, ohne Auf kein Ab. Das Leben (mit allem, was drin ist) schwankt. Kann man doof finden (finde ich auch oft) – ist aber so! Und oft ist es eben auch genau deshalb ganz toll! 

Also genießen wir den Augenblick, legen uns in die nächste Kurve und vertrauen darauf, dass alles gut wird!

Image via Pinterest

26 Nov

GRATIS-WORKSHOP – Mantra, Mantra, Mantra mit Stephannie am 16.12.2018

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 26, 2018 | Veranstaltungstipp, Workshop
Diesen Workshop biete ich seit ca. einem Jahr regelmäßig an und er wird immer beliebter! Nach jedem Mantra-Nachmittag sind wir uns einig: Gemeinsames Singen ist etwas ganz Besonderes…
 
Auch in diesem Jahr möchte ich wieder einen kostenlosen Mantra-Workshop verschenken! 
 
Bitte melde dich dennoch verbindlich an, weil die Plätze leider limitiert sein müssen. Außerdem bitte ich dich, am Tag des Workshops ein Teelicht mit Glas mitzubringen, damit wir es uns richtig schön machen können :). Ich sorge für Tee und Kekse, so dass wir auch nach dem Workshop noch etwas beisammen sitzen und den Tag ausklingen lassen können. 
 
Wir stimmen uns kurz ein und chanten (singen) dann gemeinsam. Ich habe sehr sorgfältig einige meiner Lieblings-Mantras ausgewählt und jede/r Teilnehmer/in bekommt die Mantra-Texte (inklusive Übersetzungen) ausgedruckt mit nach Hause. 
 
Für all diejenigen, denen alles um und mit Mantras (noch) fremd ist: Mantra bedeutet so viel wie „Lied, Spruch“ und man kann den Text sprechen, singen, flüstern, einfach nur denken oder zuhören. Das gesprochene Wort soll sich durch das Wiederholen manifestieren (ich richte meine Worte, meine Tagen und meine Gedanken auf etwas aus, indem ich das Mantra wiederhole).
 
Es gibt außerdem interessante neurowissenschaftliche Erkenntnisse, die einen Zusammenhang zwischen den beim Tönen berührten Akupressurpunkten im Mund/Gaumen und einen Effekt im Gehirn sehen. 
 
Last but not least: Es macht Spaß und tut gut! 
 

 

DATUM & UHRZEIT:

Sonntag, 16.12.2018| 16:00 – 18:30 Uhr

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INVESTITION:

Deine Zeit  – sonst nichts :). Bitte (leihweise) mitbringen: Ein Teelicht mit Glas.

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 NUTZEN: Unbezahlbar 🙂

 

 

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