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28 Mrz

Umarme dein „inneres Unkraut“!

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Mrz 28, 2017 | Allgemeine Infos, Lebensfragen :), Lifestyle, movenyo, Stephies Welt, Yoga

Wusstest du, dass heute der offizielle „Tag des Unkrauts“ ist? Soeben habe ich das entdeckt und bin verzückt!

Wenn ich an Unkraut denke, kommen mir immer unwillkürlich die Kleśha aus Patanjalis Yogasutra in den Sinn.

Kleśhas sind die „leidvollen Dränger“ oder „Verunreinigungen des Geistes“, die uns das Leben schwer machen. Im Idealfall setzen wir uns damit auseinander und lernen, mit ihnen umgehen.

Patanjali vergleicht die Kleśhas mit Unkraut in deinem Garten:

ES MAG MANCHMAL LÄSTIG SEIN, ABER ES GEHÖRT EINFACH DAZU!

Du willst frei davon sein? Das vergiss mal ganz schnell und entspann dich – das ist nicht möglich! Ohne geht es nicht! Das mag jetzt knallhart und auch resignierend klingen. Ist es aber bei genauer Betrachtung gar nicht. Im Gegenteil: Es ist total beruhigend und nimmt jede Menge unnötigen Stress raus…!

Macht es Sinn, Gartenpflege zu betreiben und hier und da etwas zu zupfen und zu stutzen? Na klar – aber rupf die Pflänzchen nicht einfach aus, sondern schau sie dir in Ruhe an.

Ziel muss und darf also nicht sein, das Unkraut/die Kleśhas ganz loszuwerden. Sie sind ein wichtiger Teil des Gesamt-Ökosystems „Garten/Mensch“! Wir sollten aber durchaus anstreben, uns nicht davon beherrschen zu lassen (wir wollen ja auch mal schön im Garten sitzen :)).

3 x DARFST DU RATEN, WAS PATANALI ALS „GARTENARBEIT“ EMPFIEHLT: RICHTIG YOGA!

Es gibt aber auch noch andere Strategien von ihm (dazu vielleicht an anderer Stelle mal mehr). Hier eine kurze Beschreibung der einzelnen Kleśhas. Vermutlich zuckst du bei dem einen oder anderen gleich zusammen und denkst: Au weia – DAS bin definitiv ich ;). Aber zur Beruhigung: Es sind immer alle Kleśhas in jedem von uns am Werk – meist hat aber mindestens eines „den Hut auf“ und dominiert.

AVIDYA (UNWISSENHEIT)

Der Nährboden/die Mutter aller übrigen Kleśhas und ein Ausdruck für Unwohlsein.

ASMITA (IDENTIFIZIERUNG MIT DEM EGO)

Das übermächtige Ego. Man nimmt sich selbst zu wichtig. Hochmut, Stolz, zu viel Ehrgeiz.

RAGA (VERLANGEN)

Raga verlangt immer mehr und mehr (Gier, Sucht, „getrieben sein“, aber auch Neid).

DVESHA (ABNEIGUNG)

Man könnte sagen: Das Gegenteil von Raga. Unbegründete Abneigung in Verbindung mit Angst. Oft an frühere  Erfahrungen geknüpft und somit  eine Art Überzeugung von einer falschen Wahrheit.

ABHINIVESHA (WURZEL DER ANGST)

Alle Formen von Angst und Furcht: Unsicherheit, Zweifel, Panik, Existenzängste, Angst vor der Zukunft, vor Krankheiten, vor allem die Angst vor dem Tod. Kampf gegen Veränderungen. Dieses Kleśha ist sehr mächtig.

Das mag auf den ersten Blick alles negativ wirken. Und dennoch verbergen sich dahinter auch positive Aspekte: Raga (Neid & Gier) klingt beispielsweise erst einmal nicht so schön. Aber Neid kann ein großer Motivator sein, Dinge zu verändern. Und Gier zeigt ja durchaus die Fähigkeit, sich für etwas zu begeistern. Wie immer macht es die Dosis und das, was wir daraus zaubern…

In diesem Sinne mein Wort zum Welt-Unkraut-Tag: Umarme dein inneres Unkraut! Und:

„WENN DIR DAS LEBEN GIRSCH GIBT, MACH DOCH EINFACH MAL EINEN LECKEREN SALAT DARAUS!“

Image via Pinterest

15 Mrz

Mitarbeiterportrait: NICOLE

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Mrz 15, 2017 | gracemethode, Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor

Heute möchte ich euch Nicole vorstellen, die ab Freitag dieser Woche unser Team gracemethode vervollständigt. Nicole ist eine meiner besten und liebsten Freundinnen und wir haben uns in unserer Yogalehrer-Ausbildung kennengelernt. Wenn ich sie  mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das „STRAHLEND“! Ihr Lächeln ist so zauberhaft wie ihr ganzes Wesen und ich bin mir sicher, dass ihr ebenfalls gleich schockverliebt sein werdet.

Nicole, ich freue mich wahnsinnig, dass du mit an Bord bist :*. Herzlich Willkommen!

Auch Nicole hat natürlich unseren kleinen „Fragenkatalog“ beantwortet:

NICOLE, ERZÄHL UNS ETWAS ÜBER DICH BITTE!

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26 Jan

Neue Playlist gracemethode „Balance“ am Start!

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Jan 26, 2017 | Bewegung, gracemethode, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Hach, sagt ich schon mal, dass ich meinen Job liebe!? ☼

Ganz besonders macht es mir Spaß, neue Playlists zu „basteln“. Leider komme ich so selten dazu, aber WENN… Dann ist es immer ein Fest.

Hört mal rein – ich hoffe, sie gefällt euch!

26 Jan

Neue Playlist gracemethode „Balance“ am Start!

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Jan 26, 2017 | Bewegung, gracemethode, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Hach, sagt ich schon mal, dass ich meinen Job liebe!? ☼

Ganz besonders macht es mir Spaß, neue Playlists zu „basteln“. Leider komme ich so selten dazu, aber WENN… Dann ist es immer ein Fest.

Hört mal rein – ich hoffe, sie gefällt euch!

5 Dez

Mitarbeiterportrait: ANGELA

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Dez 5, 2016 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Yoga

Vielleicht hast du Angela neulich schon in einer Vertretungsstunde für Maggie kennengelernt?!  Angela ist unser neuester Yoga-Zuwachs bei movenyo und wird ab sofort bei der „Yoga-Rotation am Samstag“ mitmachen. Außerdem steht sie als Vertretung zur Verfügung und bei movenyo weiß man ja nie, was sich noch so entwickelt… :).

Mich hat sofort ihre Spontaneität begeistert, mit der sie in einer sehr kurzfristigen Vertretungssituation eingesprungen ist – ohne mich oder movenyo zu kennen! Wir haben uns exakt einen Tag vorher kurz zwischen zwei Kursen kennengelernt und es war Sympathie auf den ersten Blick. Angela ist dann auch sofort (und wieder spontan) zu unserem Shooting am Samstag darauf gekommen und dort sind dann auch die tollen Fotos mit unserer Fotografin Isabelle Hannemann entstanden.

Spontan, sympathisch, yogabegeistert und kompetent – Zack, engagiert!

Herzlich Willkommen im Team, Angela :)!

Natürlich habe ich auch Angela unsere üblichen Interview-Fragen gestellt, lest selbst:

 

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5 Nov

Claudis Corner | Dritte Woche: Digi-Dank, Disziplin und DIY

Claudi Krause
by Claudi Krause Nov 5, 2016 | Allgemeine Infos

Dritte Woche also. Sie war jobtechnisch anstrengend, bodylove-technisch aber recht gut. Ich habe mich mich aus meinem persönlichen Jammertal befreit und einfach nochmal neu angefangen. Läuft.

Das Danken kriege ich aus irgendeinem Grund weder vorm Aufstehen noch vorm Einschlafen hin. Daher habe ich mir jetzt den Weg zur Arbeit ausgesucht, da praktiziere ich nun morgendlich „Digi-Dank“ und erstelle Danksagungs-Sprachmemos. Das klappt echt super. Dadurch, dass ich es laut ausspreche, wird alles ganz deutlich und das Aufzeichnen macht alles greifbarer für mich. Es ist auch vorgekommen, dass ich abschweife und mir nur blöde Sachen einfallen, über die ich meckern muss. Aber das ist halt so. Dennoch nehme ich mir intensiv meinen vergangenen und bevorstehenden Tag vor und danke. So funktioniert es für mich.

Damit habe ich mich auf einem Gebiet diszipliniert – und die Woche ist auch hinsichtlich der Ernährung während der Hauptmahlzeiten in ordentlichen Bahnen verlaufen. Ich hatte ein paar Tage mit großem Appetit auf Süßes zu kämpfen, das ist aber wieder vorbei. Ich esse gerne gesund und daran erinnere ich mich auch dann, wenn es spät ist oder ich sehr hungrig bin oder beides. Man kann sich im Supermarkt auch gute Fertigkomponenten für ein Abendessen kaufen, und innerhalb von drei Minuten ein leckeres Essen auf dem Teller haben. So wie meine „Kreation“, die ihr auf dem Foto seht: Baked Potato mit Kräuterquark, Salat und Hummus. Hhhhhmmmmm. 🙂

Darüber hinaus habe ich mir ein DIY-Projekt ausgesucht, um das ich mich nun kümmere, um abends runterzukommen. Ich stricke mir – seit Jahren das erste Mal wieder – eine Wintermütze. Das entspannt, man sieht schnell Erfolge und kann diese dann sogar draußen präsentieren. 😉 Ich habe bereits weitere Ideen und wünsche mir, dass ich innerhalb des Bodylove-Programms noch mehr tolle Sachen mache, bastele, stricke… was auch immer…und das auch beibehalte.

So, und nun muss ich an meinen Herd. Eintopf vorkochen für morgen und Montag, damit mein Essensplan für Woche vier auch aufgeht. 🙂

Macht es gut, ihr Lieben.

Claudi

4 Nov

Playlist aus dem Kurs gracemethode „High Five“

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Nov 4, 2016 | Bewegung, movenyo, movenyo-Beats (Playlists) |

Was mich an meinem Job ganz besonders glücklich macht? Das Auswählen der Musik für die Kurse. Umso mehr freue ich mich, wenn ich nach dem Kurs angesprochen werde: „Hey Stephie, super Playlist!“. Hach, schön!

Und selbstverständlich teile ich die Songs super gern mit euch. Viel Spaß beim Hören und Rumhüpfen in der Küche (oder wo auch immer ;)):

 

1 Sep

Claudis Corner |Leckere Lupine und himmlische Hafermilch!

Claudi Krause
by Claudi Krause Sep 1, 2016 | Claudis Corner, Empfehlung, Gesund & Lecker |

Meine Empfehlung: Ruhig mal weg von der Kuh!

Heute geht es mal wieder um mein Lieblingsthema: Essen. Essen ist mein
Hobby, wie ihr wisst, und ich bin immer auf der Suche nach neuen Genüssen.
In „Luve“ bin ich mal wieder fündig geworden – Joghurt aus Lupinen mag ich
derzeit besonders gern. Mein zweiter Star ist „Oatly“-Hafermilch.

Nachdem ich kürzlich ein Buch über Ernährung gelesen habe, in dem es um den
Zusammenhang von tierischem Eiweiß und koronaren Herzkrankheiten ging,
verfestigte sich zunehmend der Plan vegan(er) zu leben. Zum Hintergrund: In
meiner Familie trat jetzt ein Fall von Verengung der Herzkranzgefäße inkl.
operativem Eingriff auf. Das kam unvermittelt und traf eine Person, die
eigentlich recht gesund lebt. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen.

Darüber hinaus lese ich in Berichten oder Posts oft über die schlechten
Auswirkungen von Milchprodukten auf mein Asthma. Kurz und gut: Ich habe
Milchprodukte weitestgehend von meinem Speiseplan gestrichen.

Um nun aber nicht auf mein geliebtes Frühstücksmüsli verzichten zu müssen,
begab ich mich auf die Suche nach einer Joghurt-Alternative und einem
Milch-Ersatz.

Es gibt natürlich mehr Produkte, als man glauben kann. Doch ich versuche
auch hier eine möglichst gute Variante für mich persönlich ausfindig zu
machen. Das bedeutet in meinem Fall, dass ich nichts essen möchte, das
unaussprechbare Zutaten enthält. Ich lese seit 25 Jahren immer das
Kleingedruckte auf den Lebensmittelpackungen und da möchte ich möglichst
wenig lesen müssen. Das trifft bei „Luve“ (natur) genauso zu wie bei
„Oatly“ (natur).

Lupinen-Joghurt ist eine tolle pflanzliche Eiweißquelle für mich und ich
finde ihn lecker. Das hat bei den Tests mit Soja-Joghurt nicht immer
hingehauen. Hier wie dort kann ich mich persönlich nicht mit den fruchtigen
Sorten anfreunden, denn die strotzen nur so vor Zucker und sind für mich
viel zu süß. Oder aber das Fruchtaroma ist derart künstlich – so dann auch
die Farbe – dass einem bereits bei Geruch und Anblick der Appetit vergeht.
„Luve“-Natur-Joghurt ist daher meine aktuelle Lieblingssorte. Die Produkte
sind in unterschiedlicher Bandbreite seit Kurzem bei real oder Edeka
erhältlich. Das finde ich praktisch. Und das ist auch ein Silberstreif am Horizont.

Ganz ehrlich: Ich finde es gruselig, wie umfangreich das heutige Angebot ist.

Zur Hafermilch bin ich gekommen, da ich im Laden und im Netz händeringend
nach einer „Milch“ gesucht habe, der kein Sonnenblumenöl zugesetzt ist.
Davon bekommen wir heutzutage auch mehr als genug untergejubelt. Das
braucht kein Mensch – ich ganz besonders nicht, da auch dem Sonnenblumenöl
entzündungsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden. Nicht gut für Menschen mit Asthma.
Ich soll es meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Mit „Oatly“ kann ich das tun und trotzdem
lecker Müsli essen. Als Milchschaumersatz im Kaffee ist sie nur bedingt
geeignet – das kommt halt drauf an, was man erwartet.
„Oatly“ bekommt ihr – soweit ich das weiß –  bisher nur im Bioladen.

Lasst es euch schmecken, wenn ihr einen Versuch wagt. :-*

Claudi

19 Aug

Claudis Corner |Mein innerer Spießbürger

Claudi Krause
by Claudi Krause Aug 19, 2016 | Claudis Corner

Neulich habe ich mir einen Jux gemacht und meinem inneren Spießer ein wenig Ausgang gewährt. Und das war so:
Ich muss ja jetzt neuerdings (wie sicher viele von euch auch) wieder Kontoführungsgebühren bezahlen. Bis vor Kurzem war das alles ja kostenlos, da man online die Arbeit der Bankmenschen selbst erledigt hat. Nun gibt es Strafzinsen und was weiß ich, das Ende vom Lied sind 7,00 € im Monat pro Konto. Und um das Ganze weniger schrecklich zu machen, für die erste Zeit nur 3,50 €. Yippieyeah.

Da ich gerade wartete, bis mein Auto mit dem Ölwechsel durch war, ging ich mal in die Sparkasse. Sie hatte gerade geöffnet, auch keine Selbstverständlichkeit. Dort half man mir auch gleich weiter und führte mich (in meinem Katzen-Gurken-Tshirt 😂) in ein Sprechzimmer. Ich fragte, ob man nach Einführung der Gebühren weiterhin etwas bezahlen müsse, wenn man eine Überweisung am Terminal macht oder vielleicht sogar einen Überweisungsträger abgibt. Der nette Herr sagte, dass das nun  alles inklusive sei – erstmal – dass es aber natürlich Sinn mache, wenn ich weiterhin das Onlinebanking nutzte. Ja nee, is klar.

Ich erwiderte, dass es für mich aber durchaus Sinn mache, vorgedruckte und bereits ausgefüllte Überweisungsträger bei der Sparkasse abzugeben und mir die Arbeit so abnehmen zu lassen. Da kriegte er leicht Farbe und meinte, das dürfe man im Einzelfall wohl mal machen – doch es sei nach wie vor sinnvoll für mich das Onlinebanking zu nutzen.
Ich bedankte mich brav und musste ein bisschen spitzbübisch grinsen.

Der Ordnung halber werde ich jetzt versuchen, meine Bankgeschäfte wieder von den Fachleuten erledigen zu lassen. Denn hey, das ist ein Ausbildungsberuf und ich bin lediglich Autodidakt. Wer zur Kasse bittet, muss dafür auch eine gewisse Gegenleistung erbringen, finde ich. Weil ich nämlich spießig bin und das durchaus auch mal Spaß machen kann.

In diesem Sinne, let the rubel roll.
Claudi

12 Aug

Scannst du schon?

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Aug 12, 2016 | Allgemeine Infos, Lifestyle, movenyo, Stephies Welt

Hast du schon von dem „neuesten Phänomen der Scanner“ gehört? Nein, nein – nicht die Teile mit denen man Dokumente in den Computer zaubert ;).

GEMEINT SIND MENSCHEN, DIE ÜBER SOGENANNTE MULTITALENTE VERFÜGEN.

Im Grunde sind sie damit das Gegenteil eines Experten, der sich meist auf eine Sache spezialisiert hat. Fragt man Google, landet man auf Seiten, die Scanner als hochbegabt bezeichnen. Klingt im ersten Moment durchaus sexy und Experte dagegen fast schon verstaubt und langweilig. Aber Vorsicht: Nicht jeder Mensch, der sprunghaftes Verhalten zeigt und Schwierigkeiten hat, sich festzulegen, ist gleich ein Scanner. Und es hat viel für sich, wenn man alles auf eine Sache fokussieren und konzentrieren kann. Da gibt es kein gut und schlecht, kein funky und bäh. Wir ticken nun mal nicht alle gleich! Lasst uns doch mal aufhören, darüber zu meckern. Wenn jeder von uns das ganz eigene Päckchen in seiner Schönheit und Leuchtkraft sehen könnte – wow, das wär was! Aber zurück zum Thema :).

Ich war ehrlich gesagt total beruhigt, als ich das erste Mal von den sogenannten Scannern gelesen habe (wobei es ja irgendwie auch witzig ist, dass wir wieder einmal eine Schublade brauchen, oder?). Schon als Kind hatte ich großen Spaß daran, die unterschiedlichsten Dinge auszuprobieren. Volleyball und klassisches Ballett passten für mich super zusammen – beides habe ich mit Hingabe jahrelang trainiert. Aber es gab auch kurze Phasen des Do-it-yourself-Blockflöten-Unterrichts, einer Mitgliedschaft im Tischtennisverein und der Besitz eines Briefmarkensammel-Einsteigersets…. Ich bin auch wochenlang mit meiner Schwester zum Reiterhof geradelt, weil alle Mädels Pferde toll fanden. Alles Dinge, die es definitiv nicht in die Stephie-Talent-Kiste geschafft haben. Ausprobieren war okay, aber  sie haben mein Herz nicht zum Hüpfen gebracht und genau das ist der Punkt.

Bei Kindern finden wir es normal und schön, wenn sie sich ausprobieren und immer neu erfinden. Da sagt man nicht: „Oh, beim Klavierunterricht bist du gescheitert!“. Sind wir als Erwachsene so unterwegs, ernten wir weniger Verständnis und gelten als sprunghaft. Außer man heißt Madonna oder Lady Gaga :).

Ähnlich wie bei der ganzen Multitasking-Diskussion ist es natürlich schwierig, mehrere Interessensbälle gleichzeitig in der Luft zu jonglieren. Da geht schnell mal der Fokus flöten und wenn dann keine Grundkompetenz auf den einzelnen Gebieten vorhanden ist, fliegt einem das Zeug um die Ohren. Und die Kompetenz kommt ja erst, wenn sich nach dem Ausprobieren herausgestellt hat: Ja – das ist es! Zumindest jetzt in diesem Moment.

Seit ich selbständig bin, werde ich oft gefragt, warum das movenyo-Angebot so breit und bauchladenmäßig (!) gefächert ist…

„HAST DU NUN EINE TANZSCHULE, EIN PILATESSTUDIO ODER EINE YOGASCHULE?“

Und wieso im Himmel bietest du so viele Workshops und Kurse selbst an? Aus Kostengründen? Aus Egogründen?

Nö, weil ich es kann! Puh, da haut mir innerlich gleich meine Oma mit einem Poesie-Album-Spruch auf die Finger: „Sei wie das Veilchen im Moose – bescheiden, sittsam und rein…!“

Aha, da kommt die nächste Frage: Ist das denn überhaupt möglich? Kann man – nee, DARF man – auf so vielen Gebieten „gleich gut“ sein? Muss dann nicht zwangsläufig irgendwas schwächeln? Und überhaupt: „Sexy Moves“ und „Meditation“ unter einem Dach?!

Mittlerweile sehe ich das ganz gelassen und kann entspannt sagen: „Ich biete ausschließlich das an, was mir wichtig ist und was ich gut kann!“ Nicht mehr und nicht weniger :). Punkt! In den letzten Jahren habe ich viele, viele, viele Ausbildungen gemacht. Einige haben mich richtig voran gebracht, andere nicht die Bohne. Aber alles in allem haben sich meine Interessen zu einem großen, bunten Teppich verwoben, der einen starken, roten Faden hat: MICH und meine Idee von Bewegung! Bewegung im Körper und Bewegung im Geist. Ich habe das große Glück, dass ich in meinem Job viel ausprobieren und verbinden kann. Auch Dinge, die vielleicht auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Für mich und für meine TeilnehmerInnen passt es perfekt. So what?! 🙂

Ich glaube, dass in uns allen eine Fülle an Talenten schlummert!! Wir müssen ja nicht alle gleichzeitig finden und pflegen. Manche entdecken wir nur durch Zufall oder über Umwege, andere niemals. Es braucht im Grunde „nur“ ein bisschen Mut, die Bereitschaft auch mal zu „scheitern“, die Löschtaste für alle Glaubenssätze unserer Eltern („Stephie kann nicht singen!“ ;)) und den festen Glauben an sich selbst. Ideal ist dann noch ein Spielplatz – also ein Gebiet, auf dem du dich austoben kannst oder vielleicht auch erst einmal ein Blatt Papier ;).

Und immer schön nach innen horchen. Wenn das Herz hüpft, bist du auf dem richtigen Weg ♥. Nur, weil du dein/e Talent/e noch nicht gefunden hast (oder gerade keine Lust hast, es/sie zu finden), heißt das nicht, dass du kein Talent hast!

 

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