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12 Jul

Mitarbeiterportrait: CLAUDIA

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Jul 12, 2021 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Yoga | , ,

Auch Claudia ist ein neues Gesicht im movenyo-Yogateam. Wobei das nicht so ganz stimmt, denn auch Claudia und ich kennen uns genau genommen schon viele Jahre. Claudia war bei verschiedenen meiner Workshops dabei und hat sogar auch schon selbst einen Workshop bei movenyo gegeben. Sie fertigt wunderschöne Malas und zeigt in Workshops, wie das geht. Sogar mir als eher ungeduldiger „Grobmotorikerin“ ist ein tolles Exemplar gelungen ;). Falls dich das interessiert, findest du mehr Infos dazu auf ihrem Mala-Instagram-Account: Malarei Hannover. 

Ich habe mich riesig über Claudias Bewerbung gefreut, denn ich mag sie einfach sehr. Punkt! Außerdem finde ich ihren Yoga-Stil spannend und freue mich immer, wenn wir viele, unterschiedliche „Yogafarben“ bei movenyo zusammen bringen. 

Claudia hat ihr YTT in Hamburg bei Yang-Ho Kim (Inside Yoga) und Frank Bartl (Bhakti-Yoga) gemacht. Das ist auch ihr Stil: Yoga mit viel Herz und Hingabe. Am liebsten sind ihr dabei dynamische Klassen. Sie “baut“ für ihr Leben gern schöne Sequenzen, die sich geschmeidig anfühlen. Claudia ist dabei immer wichtig, dass Yoga dabei nicht nur zum schnöden Sport verkommt, sondern dass immer ein bisschen auch das Herz angesprochen wird. Claudia hat auch eine Schwangeren-Yoga-Ausbildung gemacht und als junge Yogini-Mutter weiß sie natürlich auch aus eigener Erfahrung genau, worauf in der Schwangerschaft zu achten ist. 
 
Mehr zu Claudia findest du in ihrem Yoga-Account auf Instagram.
 
 

MAGST DU UNS ETWAS ÜBER DICH ERZÄHLEN?

Ich komme aus Berlin und bin zum Studium vor 12 Jahren nach Hannover gezogen. Heute lebe ich unglaublich gerne hier. Ich genieße die kurzen Wege und das viele Grün. Mittlerweile weiß ich nicht mehr, was alle an Berlin so toll finden. Mein zu Hause ist definitiv Hannover. Hier habe ich zu mir selbst gefunden und hier möchte ich nicht mehr wegziehen. Ich war in Hannover lange Zeit nicht so richtig glücklich, bis ich verstanden habe, dass es nur gut sein kann, wenn ich es zulasse. In dieser Zeit habe über die Meditation auch zum Yoga gefunden – meine bisher längste Liebesbeziehung. Yoga bereichert mein Leben ungemein. Wenn ich wieder einmal dabei bin mich zu verlieren, finde ich auf der Matte wieder zu mir zurück.

 

WIE BIST DU ZU MOVENYO GEKOMMEN?

2017 habe ich meinen ersten Burlesque Workshop bei Stephie gemacht und mich direkt verliebt. Stephie und das Studio haben so eine tolle Energie, die man irgendwie schon in der Umkleide spürt. Seitdem habe ich eine ganze Menge weiterer Workshops besucht. Wir hatten on und off immer wieder Kontakt und waren uns nicht ganz unsympathisch. In der Zwischenzeit habe ich meine Yogalehrerausbildung gemacht und ich freue mich riesig auf die fantastischen Frauen im movenyo.

 

WAS LIEBST DU?

Die männlichen Geschöpfe in meinem Leben. Allen voran mein kleiner Sohn, der bald ein Jahr alt wird, dicht gefolgt von seinem Papa und meinen beiden schwarzen Katern.

 

WAS SIEHT MAN DIR AUF DEN ERSTEN BLICK NICHT AN?

Ich stehe total auf Burger. Das ist komplett unyogisch, ich weiß. Ist aber trotzdem so.

 

12 DINGE ÜBER MICH:

  1. Ich starte gerne völlig entspannt in den Tag. Bis ich endlich das Haus verlasse, vergehen gut und gerne 3 Stunden.
  2. Ich bin ein absoluter Kaffee-Snob. Filter-Kaffee kommt bei mir nicht in die Tasse.
  3. Ich fahre überall mit dem Fahrrad hin.
  4. Ich nähe. Mittlerweile allerdings eher Babysachen, als Kleider für mich.
  5. Mückenstiche quälen mich hart. Da bin ich richtig wehleidig.
  6. Ich laufe am liebsten barfuß.
  7. Mein Kater bringt mir kleine Kuscheltiere wenn er ein Leckerli haben möchte.
  8. Ich war schon einmal verheiratet. Hat sich nicht durchgesetzt.
  9. Ich liebe rote Johannisbeeren. Ich habe sogar eine auf dem Balkon, aber in den 5. Stock trauen sich die Bienen nicht so richtig, deswegen fällt meine Ernte sehr mager aus.
  10. Ich brauche keine Fernreisen. Wozu in die Ferne schweifen, wenn Europa bereits so viel zu bieten hat?
  11. In einem früheren Leben war ich einmal Biochemikerin. Auch das hat sich nicht durchgesetzt.
  12. Ich mache mein Müsli selbst: grobe Haferflocken, Cornflakes, gepuffter Quinoa, Sesam, Walnüsse und getrocknete Aprikosen. Dazu ein Apfel, Joghurt und einen Löffel Leinöl.

 

Das Müslirezept ist notiert und ich sende ein warmes Willkommen im Team liebe Claudia. 

 

 

12 Jul

Mitarbeiterportrait: ANNA

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Jul 12, 2021 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Yoga | , ,

Heute stelle ich euch gleich zwei neue Yoga-Trainerinnen vor. Den Anfang macht Anna. Anna ist schon seit vielen Jahren Teilnehmerin bei movenyo und ich wusste gar nicht, dass sie zwischenzeitlich ihr YTT absolviert hat (Vinyasa Yogalehrerin RYT 200 und zur Zeit in der RYT 300 Ausbildung bei der Yoga Werkstatt Hannover). Außerdem hat Anna das Yin Yoga Basismodul bei Stefanie Arend absolviert. 

Aber davon ganz abgesehen ist es für mich (und movenyo) immer super wichtig, dass es menschlich richtig gut passt und da ist Anna wieder einmal ein richtiger Volltreffer. Ich habe mich super über ihre Bewerbung gefreut. Elisa möchte aus beruflichen Gründen nach den Sommerferien etwas kürzer treten und Anna wird Elisas Montagskurs (Vinyasa) übernehmen. 

Anna sagt über ihren Stil: „Mir ist wichtig, dass mein Yogaunterricht nicht „nur“ aus Asana besteht, sondern auch immer mal kleine Reflektionsanreize, Achtsamkeitsübungen oder Themen (wie zum Beispiel „Herzöffner“) einfließen. Für mich spielt auch Musik, die im Idealfall ein wenig die Stimmung der
Stunde wiedergibt, eine wichtige Rolle. Ich liebe es mich im Flow zu bewegen. Müsste ich es in einem Satz zusammenfassen würde ich sagen: Yoga ist für mich Achtsamkeit, Liebe und Mitgefühl, darf aber gern auch mal ein wenig anstrengend sein (muss es aber auch nicht immer;-)).“
 

MAGST DU UNS ETWAS ÜBER DICH ERZÄHLEN?

Ich komme ursprünglich aus Wolfenbüttel, bin für mein Studium ein wenig durch Deutschland getourt und dann für den ersten Job nach Hannover gekommen. Ich fühle mich hier super wohl und liebe, dass Hannover so voller Natur und Grünflächen ist.

Das erste Mail Yoga praktiziert habe ich in Frankreich in einem Surf Camp (am Strand bei Sonnenuntergang) und war super fasziniert. Nachdem ich unterschiedliche Yogastile ausprobiert hatte, habe ich mich dann entschlossen eine Vinyasa Flow Yogalehrer Ausbildung zu machen. Ich bin total begeistert von dieser „neuen“ Welt, die sich da für mich aufgetan hat und auch immer wieder auftut. Yoga hilft mir immer wieder mich zu erden und bei mir selbst anzukommen.

 
WIE BIST DU ZU MOVENYO GEKOMMEN?
 
Ich war auf der Suche nach einer schönen Verbindung von Sport & Spaß. Gleichzeitig wollte ich etwas tun, was ich in meiner Kindheit super gern gemacht habe und das ist Tanzen. Daraufhin bin ich dann im Move & Dance Kurs bei Stephie gelandet. Es herrscht eine super nette und positive Atmosphäre, da habe ich mich gleich wohl gefühlt.
 
 
WAS LIEBST DU?
 

Ich liebe es Zeit in der Natur zu verbringen. Ich gehe super gerne Wandern, Spazieren zu, mache eine Radtour oder bade im See. Zeit in der Natur tut mir einfach super gut und hilft mir mich zu entspannen. Ich liebe es morgens Yoga zu praktizieren, zu meditieren und einfach bei mir selbst anzukommen. Dann starte ich (meist) energiegeladen in den Tag.

 
WAS SIEHT MAN DIR AUF DEN ERSTEN BLICK NICHT AN?
 
Dass ich super gerne früh ins Bett gehe. Die Party Animal Zeiten sind vorbei! 😉 
 
12 DINGE ÜBER MICH:
 
  1. Ich liebe Schokolade.
  2. Morgens brauche ich definitiv einen Kaffee.
  3. Ich habe knallgrüne Gummistiefel mit denen ich gern im Regen spazieren gehe.
  4. Ich bin echt emotional und schnell auch mal den Tränen nahe.
  5. Ich habe Angst vor Tauben.
  6. Eines meiner schönsten Urlaubserlebnisse war eine Dschungelwanderung in Thailand.
  7. Ich liebe es beim Yoga in einen (meditativen) Flow zu kommen.
  8. Richtig toll finde ich gute Bücher, die es schaffen mich in eine ganz andere Welt mitzunehmen.
  9. Ich singe super gern.
  10. Ich muss immer auf der linken Seite vom Bett schlafen.
  11. Als Kind wollte ich immer Astronautin werden.
  12. Konzerte und Festivals find ich toll!
 
Vielen Danke liebe Anna und Willkommen im Team!

 

 

9 Apr

Mitarbeiterportrait: NATALIE

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Apr 9, 2021 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Yoga | , ,

Und hier kommt direkt die nächste Vorstellungsrunde :).

Liebe Natalie, ein warmes Willkommen im Team!

Natalie wird im ersten Step unseren Samstagskurs Vinyasa Yoga vervollständigen (und sich da in erster Linie mit Elisa abwechseln). Ich freue mich sehr auf sie, denn wir  „kennen“ uns schon länger via Instagram. Als Swantje mir erzählte, dass die beiden sich kennen,  habe ich sofort Kontakt aufgenommen und bei unserem ersten „persönlichen“ Kontakt über Zoom war sofort klar: Das passt super :). Ich mag es sehr, wenn Menschen über den Tellerrand schauen und ich liebe Yogastunden, in denen es etwas zu entdecken gibt, weil die Lehrerin/der Lehrer verschiedene Stil- und oder „Lebens“-Richtungen kennt, mag und einfließen lässt. Außerdem haben wir beide britische bzw. schottische Wurzeln – was soll da noch schiefgehen? :D. 

 

MAGST DU UNS ETWAS ÜBER DICH ERZÄHLEN?

Ich bin seit ca.2010 wieder zurück in Hannover & halb Engländerin. Im Hauptjob bin ich als Arzthelferin in einer allgemein & Sportmedizinischen Praxis unterwegs. Als Vinyasa Flow Yogalehrerin bin ich seit September 2017 mit meiner Yoga Matte dabei.  Nebenbei habe ich in den letzten Jahren einige aus -/Weiterbildungen gemacht in den Bereichen Ayurveda , Reiki & Thetahealing. Der ganzheitliche Ansatz auf moderne Art & Weise interessiert mich sehr. Die Balance zwischen Bewegung & Ruhe/Entspannung ist mir wichtig . 
 

WAS MAGST/LIEBST DU?

  • Hamburg & Nordsee oder englische Küste. 
  • Oliven. 
  • Oversized Sweatshirts & Pullover. 
  • Gua sha Gesichtsmassage. 
  • Fashion & Beauty. 
  • Ranunkeln, Tulpen, Hortensien….
  • Den Duft von frisch gemähtem Rasen. 
  • 06:30h Yoga.
  • Farben grau & rosa. 
  • Anusara/Katonah yoga /Yin & Restore. 
  • Dem Vogelgezwitscher abends/morgens lauschen. 
 
Danke für deine Antworten Natalie!
 
Ach Natalie hat einen tollen Instagram-Account. Dort kannst du noch mehr über sie erfahren. 

 

9 Apr

Mitarbeiterportrait: SWANTJE

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Apr 9, 2021 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Yoga | , ,

Einige haben es schon im letzten Newsletter gelesen oder auf Instagram mitbekommen: In unserem Yoga-Team gibt es schöne Veränderungen. 

Heute möchte ich dir Swantje vorstellen! Sie wird ab Mitte April den Yin Yoga Kurs von Elisa übernehmen. Elisa selbst hat mir Swantje „vorschlagen“ bzw. ans Herz gelegt, denn die beiden kennen sich aus Elisas Kursen. Ich habe mich sehr über das bekannte & sympathische Gesicht gefreut, denn wie ihr wisst: Eine tolle Persönlichkeit ist mir bei allen movenyo-Trainerinnen das wichtigste. Für mich ist es immer ein Geschenk, wenn ich jemanden aus den Teilnehmer*innen-Kreisen gewinnen kann. Weil dann einfach schon klar ist, dass es eine Verbindung gibt und dass ich nicht erklären muss, was movenyo ausmacht. Ich freue mich sehr auf Swantje und weiß, dass du ihren Kurs lieben wirst. 

MAGST DU UNS ETWAS ÜBER DICH ERZÄHLEN?

Ich bin gelernte Bürostuhl-Akrobatin, habe aber nach mehreren Jobwechseln und Sabbaticals festgestellt, dass ich ein bisschen mehr brauche als nur am Schreibtisch zu sitzen.

2019 habe ich mir eine Auszeit genommen und war für ein paar Monate in Asien unterwegs. In Nepal habe ich dann unter anderem meine Yogalehrer-Ausbildung absolviert und ein Vipassana Retreat besucht. Zurück in Deutschland habe ich direkt noch eine Weiterbildung im Yin Yoga gemacht, da mir damals schon klar war, dass ich diesen Yoga Stil unbedingt unterrichten möchte.

Ich liebe es Neues auszuprobieren und zu lernen. Gerade mache ich eine Breathwork Ausbildung und bin total fasziniert davon was man durch bestimmte Atemtechniken im Körper bewirken kann.

WIE BIST DU ZU MOVENYO GEKOMMEN?

Ich habe tatsächlich mal 1,5 Jahre direkt im Hause nebenan gewohnt 😊 zu dieser Zeit habe ich allerdings gerade eine Yogapause gemacht. Erst als mein Stresslevel auf der Arbeit immer größer wurde habe ich mich dann irgendwann in einer Yin Yoga Stunde bei movenyo wiedergefunden. Dieser Yoga Stil hat mir sehr geholfen den Stress abzubauen und in die Entspannung zukommen, zudem habe ich mich wieder viel intensiver mit meinem Körper verbunden. Den Job habe ich zum Glück gekündigt, Yin Yoga aber ist zu einem festen Bestandteil in meinem Leben geworden.

WAS MAGST/LIEBST DU?

Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs, Berge, Meer, Wald oder am Fluss. Längere Wanderung oder ein kurzer Spaziergang ganz egal.

WAS SIEHT MAN DIR AUF DEN ERSTEN BLICK NICHT AN?

Ich bin total chaotisch und unorganisiert – ich arbeite aber daran 😉

12 DINGE ÜBER MICH:

  1. Auch ich habe eine links – rechts Schwäche, die allerdings nur beim Yoga unterrichten auftritt 😊
  2. Am besten kann ich meist über mich selber lachen.
  3. Mein Energielevel steigt und sinkt mehrfach über den Tag was sich auch in meiner Stimmung bemerkbar machen kann.
  4. Ich bin totaler Club-Mate Fan!
  5. Ich verbringe auch gern mal Zeit mit mir alleine.
  6. Würde gern einfach mit einem Camper-Van drauflosfahren und schauen wo ich lande.
  7. Freue mich schon beim Einschlafen auf meinen Kaffee am nächsten Morgen.
  8. Versuche gerade meinen Lebensstil minimalistischer zu gestalten.
  9. Fallschirmspringen und Freediving stehen noch auf meiner Liste.
  10. Ich habe ein Talent für Desserts und Kuchen, irgendwie werden die immer super lecker – mache ich aber aus Vorsichtsmaßnahme nur sehr selten.
  11. Ich spreche kein Small-Talk – ich kanns einfach nicht!
  12. …ich komme mir gerade so vor als hätte ich ein Dating-Profil oder Freundschaftsbuch ausgefüllt 😊
 
Danke für deine Antworten Swantje! Herzlich Willkommen im Team! 
 
Mehr über Swantje erfährst du auch auf ihrem schönen Instagram-Account.
 

 

5 Apr

Sich voll akzeptieren und trotzdem verändern wollen – geht das?

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Apr 5, 2017 | Allgemeine Infos, Lebensfragen :), Lifestyle, movenyo, Stephies Welt, Yoga

Diese Frage kam neulich auf, als ich ein neues movenyo-Konzept (unsere „Brautwochen“) bei Facebook gepostet habe:

„PASST SO EINE GEPLANTE KÖRPERLICHE VERÄNDERUNG ZU UNSEREM KONZEPT ‚HAB DICH LIEB – SO WIE DU BIST‘?“

Eine berechtigte Überlegung finde ich und durchaus auch ein immer wieder gefühlter Widerspruch in meinem Bodylove-Programm. Darf man sich verändern wollen (oder „schlimmer“ noch: verbessern), wenn das Ziel mehr Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist? Oder anders gefragt: Heißt Selbstliebe nicht konsequenter Weise, dass man sich exakt so annimmt, wie man ist und keine Veränderungen mehr anstrebt? Pfeif für immer auf Spiegel, Waage & Maßband (wenn wir jetzt nur den äußeren Aspekt betrachten)?

Wie siehst du das? Vielleicht hast du jetzt schon eine Antwort im Kopf – vielleicht willst du aber auch ein paar Minuten drüber nachdenken?

Ich habe sehr intensiv darüber nachgedacht und mich gefragt:

„WAS BEDEUTET SELBSTLIEBE IN DIESEM ZUSAMMENHANG FÜR MICH?“

In einem Satz lässt sich das nicht so einfach sagen. Eher in einem Bildnis: Wenn ich einen Menschen liebe, dann bin ich ja nicht automatisch blind gegenüber (körperlichen) Veränderungen. Natürlich sehe ich, was der Zahn der Zeit im Gepäck hat: Hier und da ein Fältchen, mehr oder weniger Körperfettanteil, mehr Haarwuchs an den einen und weniger an der anderen Stelle ;)). Ist halt so…!

Die Frage ist doch: Liebe ich diesen Menschen darum weniger? Nein, natürlich nicht! Liebe macht nicht blind, sie arbeitet eher mit einem liebevollen Weichzeichner. Schönheit ist was Feines, auch wenn sie am Ende natürlich im Auge des Betrachters liegt – aber so richtig tiefe Liebe darf in meinem Verständnis nicht mit äußerlichen Veränderungen stehen oder fallen. Oder? Würde ich von meinem Lieblingsmenschen verlangen, dass er sich (für mich) „optimiert“? Ein klares Nein von mir! Wir können auch noch weitergehen: Würde ich ihn von einer selbst gewünschten Veränderung abhalten, wenn er dann zufriedener und glücklicher wäre?

Ich gebe zu, es wird tricky!

Für mich heißt ein liebevoller Umgang mit mir, dass ich bei einem Blick in den Spiegel zu mir sagen kann: „Hey, Stephie! Ja, deine Schenkel waren schon mal fester! Hier und da ist die eine oder andere Falte dazu gekommen. Ja, das sehe ich! Aber ich liebe dich – ohne Wenn und Aber!“ Und vielleicht noch als Bonbon ein P.S.: „Toller Hintern!“

Um aber mal auf die Schenkel zurückzukommen: Darf ich sie im Zuge der Selbstliebe dann nicht trockenbürsten, cremen und Sport machen? Müsste ich dann nicht auch konsequenter Weise aufhören, meine Haare zu tönen oder meine Beine zu rasieren? Was ist mit Nagellack oder einem Blümchenkleid?

ICH FINDE, SPAß AM “ SICH SCHÖNMACHEN“ HABEN IST EIN WUNDERVOLLER AKT DER SELBSTLIEBE!

Die Frage ist für mich nicht, ob ich etwas verändern möchte sondern mit welcher inneren Haltung ich diese Veränderung plane. Ist es mein Wunsch oder geht es um Druck von außen? Der lässt sich natürlich nicht so leicht messen (ich sage nur „Erziehung, Medien etc.“). Ist bedingungslose (Selbst)Liebe überhaupt möglich?

IM UMKEHRSCHLUSS BRAUCHE ICH EIN GEWISSES MAß AN SELBSTLIEBE, UM MICH ÜBERHAUPT VERÄNDERN ZU KÖNNEN! 

Und genau hier setzt zum Beispiel das Bodylove-Programm an, in dem es sehr intensiv um das Thema Zielsetzung (Veränderungswünsche!) geht. Denn ich bin mir sicher: Nur, wenn ich den Ist-Zustand so akzeptiere wie er jetzt ist, kann eine Veränderung stattfinden.  Im Programm ist das Thema „Selbstliebe“ natürlich viel weiter beziehungsweise tiefer gefasst. Der innere Aspekt und der Umgang mit unseren Gedanken, Gefühlen, Glaubenssätzen spielt eine zentrale Rolle (siehe auch meinen Nachtrag unten dazu).

Auf unserer Website steht:

KOMM WIE DU BIST, MIT DEM WAS DU HAST UND MACH WAS DU KANNST!

Macht so ein „Spruch“ Sinn in einem Studio für Tanz, Bewegung und (ja!) Fitness?? Na klar! Denn was wir damit sagen wollen ist: Du musst nicht beweglich sein, um Yoga machen zu können. Du brauchst keine stählernen Bauchmuskel für Pilates oder lange Beine für den Tanz. Wir kämen niemals auf die Idee, dir Vorschriften zu machen oder dich in eine Schablone zu pressen! Nicht im Sinne von „Passe in Schublade XY, sonst kannst du leider bei uns nicht tanzen & sporteln!“, aber auch nicht: „Bleib gefälligst für immer so, wie du jetzt bist!“

DAS ZAUBERWORT HEIßT SELBSTBESTIMMTHEIT!

Wenn du dir eine Veränderung wünschst und wir dir dabei helfen können, tun wir das super gern! Egal, ob du straffere Schenkel willst, schlanker oder kurviger sein möchtest oder deinen Ist-Zustand umarmen willst. Wir finden dich wunderbar! So, wie du bist und möchten, dass du glücklich bist und eine gute Zeit bei uns hast. Nein, quatsch – nicht nur bei uns, sondern immer und überall!

Ich brenne darauf zu hören, wie du das Thema siehst – lass es mich gern wissen! 

P.S. In diesem Artikel geht es zunächst um den äußeren, körperlichen Aspekt, weil die Fragestellung (Stichwort Brautwochen) darauf abzielte. Wenn wir von Selbstliebe sprechen, geht es natürlich um viel mehr: Um das vollständige Annehmen aller Aspekte (außen UND innen). Also auch unserer Wesenszüge. Ich finde da den Weg des Yoga sehr schlau: Vom Körper zum Geist, von außen nach innen, vom Groben zum Feinen! Weil die berechtigte Frage aufkam: Im Bodylove-Programm gehen wir diesen Weg genauso, auch wenn „Body“ darauf schließen lassen könnte, dass es nur um den Körper geht. Im Programm geht der Weg sehr intensiv nach innen, denn neben den äußerlichen Aspekten Bewegung und Ernährung beschäftigen wir uns sehr intensiv mit dem Thema „Wer bin ich? Wie ticke ich?“ und lernen verschiedene Meditationstechniken dazu.

Image via Pinterest

28 Mrz

Umarme dein „inneres Unkraut“!

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Mrz 28, 2017 | Allgemeine Infos, Lebensfragen :), Lifestyle, movenyo, Stephies Welt, Yoga

Wusstest du, dass heute der offizielle „Tag des Unkrauts“ ist? Soeben habe ich das entdeckt und bin verzückt!

Wenn ich an Unkraut denke, kommen mir immer unwillkürlich die Kleśha aus Patanjalis Yogasutra in den Sinn.

Kleśhas sind die „leidvollen Dränger“ oder „Verunreinigungen des Geistes“, die uns das Leben schwer machen. Im Idealfall setzen wir uns damit auseinander und lernen, mit ihnen umgehen.

Patanjali vergleicht die Kleśhas mit Unkraut in deinem Garten:

ES MAG MANCHMAL LÄSTIG SEIN, ABER ES GEHÖRT EINFACH DAZU!

Du willst frei davon sein? Das vergiss mal ganz schnell und entspann dich – das ist nicht möglich! Ohne geht es nicht! Das mag jetzt knallhart und auch resignierend klingen. Ist es aber bei genauer Betrachtung gar nicht. Im Gegenteil: Es ist total beruhigend und nimmt jede Menge unnötigen Stress raus…!

Macht es Sinn, Gartenpflege zu betreiben und hier und da etwas zu zupfen und zu stutzen? Na klar – aber rupf die Pflänzchen nicht einfach aus, sondern schau sie dir in Ruhe an.

Ziel muss und darf also nicht sein, das Unkraut/die Kleśhas ganz loszuwerden. Sie sind ein wichtiger Teil des Gesamt-Ökosystems „Garten/Mensch“! Wir sollten aber durchaus anstreben, uns nicht davon beherrschen zu lassen (wir wollen ja auch mal schön im Garten sitzen :)).

3 x DARFST DU RATEN, WAS PATANALI ALS „GARTENARBEIT“ EMPFIEHLT: RICHTIG YOGA!

Es gibt aber auch noch andere Strategien von ihm (dazu vielleicht an anderer Stelle mal mehr). Hier eine kurze Beschreibung der einzelnen Kleśhas. Vermutlich zuckst du bei dem einen oder anderen gleich zusammen und denkst: Au weia – DAS bin definitiv ich ;). Aber zur Beruhigung: Es sind immer alle Kleśhas in jedem von uns am Werk – meist hat aber mindestens eines „den Hut auf“ und dominiert.

AVIDYA (UNWISSENHEIT)

Der Nährboden/die Mutter aller übrigen Kleśhas und ein Ausdruck für Unwohlsein.

ASMITA (IDENTIFIZIERUNG MIT DEM EGO)

Das übermächtige Ego. Man nimmt sich selbst zu wichtig. Hochmut, Stolz, zu viel Ehrgeiz.

RAGA (VERLANGEN)

Raga verlangt immer mehr und mehr (Gier, Sucht, „getrieben sein“, aber auch Neid).

DVESHA (ABNEIGUNG)

Man könnte sagen: Das Gegenteil von Raga. Unbegründete Abneigung in Verbindung mit Angst. Oft an frühere  Erfahrungen geknüpft und somit  eine Art Überzeugung von einer falschen Wahrheit.

ABHINIVESHA (WURZEL DER ANGST)

Alle Formen von Angst und Furcht: Unsicherheit, Zweifel, Panik, Existenzängste, Angst vor der Zukunft, vor Krankheiten, vor allem die Angst vor dem Tod. Kampf gegen Veränderungen. Dieses Kleśha ist sehr mächtig.

Das mag auf den ersten Blick alles negativ wirken. Und dennoch verbergen sich dahinter auch positive Aspekte: Raga (Neid & Gier) klingt beispielsweise erst einmal nicht so schön. Aber Neid kann ein großer Motivator sein, Dinge zu verändern. Und Gier zeigt ja durchaus die Fähigkeit, sich für etwas zu begeistern. Wie immer macht es die Dosis und das, was wir daraus zaubern…

In diesem Sinne mein Wort zum Welt-Unkraut-Tag: Umarme dein inneres Unkraut! Und:

„WENN DIR DAS LEBEN GIRSCH GIBT, MACH DOCH EINFACH MAL EINEN LECKEREN SALAT DARAUS!“

Image via Pinterest

18 Jan

Mitarbeiterportrait: DOMINIQUE

Stephannie Stewart
by Stephannie Stewart Jan 18, 2016 | Mitarbeiterportraits, movenyo Instructor, Privates, Yoga

Persönlich kennengelernt haben ich Dominique, als (Yoga-)Jana sie mit zu einer meiner Pilatesstunden mitbrachte. Jana und Julia kennen Dominique von ihrem Teacher-Training und dachten, sie sei die perfekte Ergänzung für unser Team. Ein Blick in Dominiques strahlendes Gesicht, ein kurzes Gespräch und mir war klar: Ja, ich will ;)! Von ihrer fachlichen Kompetenz mal abgesehen, hat mich Dominiques Lächeln und ihre offene Art sofort begeistert. Was für eine positive und frische Ausstrahlung! Die Rückmeldungen nach ihrer ersten Vertretungsstunde waren entsprechend positiv (zumal sie da ein paar tolle Do-it-yourself-Fußsohlen-Reflexzonen-Massagegriffe verraten hat, die ordentlich Eindruck gemacht haben ;)).

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